Mercedes-Rückruf Batterieproblem kann Post-Crashfunktionen lahmlegen

Von Niko Ganzer

Anbieter zum Thema

Die Zwölf-Volt-Batterie im Kofferraum zweier Mercedes-Baureihen könnte sich bei einem Unfall so stark bewegen, dass automatisch aktivierte Schutzfunktionen ausfallen. Über 195.000 Autos benötigen daher eine Nachrüstung.

In Deutschland sind rund 24.400 Modelle von der Maßnahme betroffen.(Bild:  Mercedes-Benz)
In Deutschland sind rund 24.400 Modelle von der Maßnahme betroffen.
(Bild: Mercedes-Benz)

Für etwa eine halbe Stunde ruft die Mercedes-Benz AG weltweit etwas über 195.000 Exemplare der E-Klasse (BR 213) und des CLS (BR 257) in die Vertragswerkstatt. Bei den Fahrzeugen mit 48-Volt-System könnte die Befestigung der Zwölf-Volt-Batterie im Kofferraum im Falle eines Unfalls nicht den Belastungen standhalten, erklärte ein Konzernsprecher auf Nachfrage.

Bewege sich die Batterie in der Ersatzradmulde so, dass sich die elektrischen Anschlüsse lösen, seien verschiedene „Post-Crashfunktionen“ beeinträchtigt, hieß es weiter. Dazu zählen zum Beispiel der E-Call, die automatische Türentriegelung oder das Warnblinklicht.

Die Vertragsbetriebe montieren bei den Autos aus dem Produktionszeitraum September 2015 bis September 2022 daher eine zusätzliche Fixierung der Batterie. Auf dem deutschen Markt steht der Rückruf mit dem internen Kürzel „5490204“ für rund 24.400 Einheiten auf dem Programm.

(ID:48725105)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung