Batteriesensor schützt vor Pannen
Ein kleiner Sensor von Continental überwacht den Batteriezustand und misst den Ruhestrom. Mit seiner Hilfe lassen sich Defekte frühzeitig erkennen.
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Ein Drittel aller Pannen, mit denen es die Mitarbeiter des ADAC im Jahr 2012 zu tun hatten, lagen an einer entladenen oder defekten Batterie. Entsprechend ist der Starterakku mit rund 900.000 Fällen die Pannenursache Nummer eins in der Statistik der Gelben Engel – und das schon seit Jahren.
Nicht nur die Witterung in der kalten und heißen Jahreszeit, sondern auch die steigende Zahl der elektrischen Verbraucher im Auto machen den Stromspeichern zu schaffen. Immer mehr Komfort- und Sicherheitselemente halten Einzug ins Automobil. Damit steigt der Bedarf, die Batterie besser zu überwachen.
Ein kleiner Sensor von Continental, der intelligente Batteriesensor (kurz IBS), hilft dabei. Er analysiert kontinuierlich den Ladezustand der Zwölf-Volt-Bleisäure-Batterie und liefert Informationen über die wichtigen Batteriekennwerte Ladezustand, Leistungsfähigkeit und Batteriealterung. Damit ist er auch ein unverzichtbarer Baustein für den zuverlässigen Betrieb von Auto-Start-Stopp-Systemen: Er entscheidet, ob der Motor abgestellt werden kann und während der Stopp-Phase alle elektrischen Verbraucher wie Radio oder Lüftung weiter betrieben werden können.
Ruhestrom-Überwachung enttarnt defekte Verbraucher
Eingebaut wird der Sensor direkt an der Batterie. Er passt am Minuspol genau in die Aussparung rund um den Batteriepol, die „Pol-Nische“. Neben seiner Fähigkeit, die Batterie zu überwachen, hilft der IBS dank Messung des Ruhestroms auch dabei, defekte Elektronikkomponenten im Fahrzeug aufzuspüren.
So verbessert der Sensor die Diagnosefähigkeit des Autos und kann dadurch auch vor möglichen Pannen warnen, die nicht durch die Batterie selbst verursacht werden. Darüber hinaus trägt der IBS durch eine verbesserte Ladestrategie laut Conti dazu bei, die Lebensdauer der Batterie um 10 bis 20 Prozent zu verlängern.
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