Bei Alfa Romeo/Jeep herrscht relative Zufriedenheit

Von Das Gespräch führte Jens Rehberg

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Giorgio Vinciguerra kehrte 2017 nach einer kurzen Station in Turin zu FCA Deutschland zurück, um als Vertriebschef das Ruder bei Alfa und Jeep zu übernehmen. Er will die Vertriebspolitik wieder stärker an den Bedürfnissen der Händler ausrichten.

Giorgio Vinciguerra: „Den Händlern soll es wieder Spaß machen, unsere Autos zu verkaufen – auch in finanzieller Hinsicht.“(Bild:  Rehberg)
Giorgio Vinciguerra: „Den Händlern soll es wieder Spaß machen, unsere Autos zu verkaufen – auch in finanzieller Hinsicht.“
(Bild: Rehberg)

Redaktion: Ihr Job bei FCA ist derzeit kein einfacher – was waren die Stellschrauben, die Sie zuerst angefasst haben?

Giorgio Vinciguerra: Von den Zahlen her stand Alfa in Deutschland im Herbst letzten Jahres gut da. Bei Jeep dagegen hatten wir Volumen und Marktanteile eingebüßt. In dieser schwierigen Situation habe ich sofort das Gespräch mit den Händlern gesucht. Mit Peter Jacob (Anm. der Red.: Vorsitzender des Alfa-Romeo- und Jeep-Händlerverbands) bin ich seither in ständigem Kontakt. Man kann nicht in ein paar Wochen die Welt verändern. Aber wir haben versucht, den Händlern mit einer Anpassung der Vertriebspolitik Schritt für Schritt mehr Stabilität zu bieten. Die entsprechenden Verkaufsprogramme laufen jetzt auch noch teilweise bis zur Jahresmitte, sodass die Händler planen können. Ich glaube, im Moment sind unsere Partner relativ zufrieden. Mit dem Compass haben sie außerdem die Möglichkeit, neue Kunden in einem Segment zu gewinnen, in dem wir vorher nicht präsent waren.