Bei Paul gibt's kein „geht nicht“

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Die Wurzeln des Familienunternehmens Paul reichen mehr als 200 Jahre zurück. Damals gründete die Familie Paul eine Schmiede und Wagnerei. Heute besteht die Unternehmensgruppe neben dem Paul-Service-Center in Passau aus einem MAN-Betrieb in Vilshofen und dem Fahrzeugbau in Albersdorf. Der Fahrzeugbau stellt vieles auf die Räder, was die Kunden benötigen, was aber ab Werk nicht verfügbar ist. Zum Beispiel stattet Paul Nutzfahrzeuge wie den Unimog mit einer zusätzlichen Nachlaufachse aus, um dessen Nutzlast zu erhöhen.

Der Grundgedanke, den Kunden genau das anzubieten, was sie benötigen, durchzieht das komplette Unternehmen. Und das macht den Erfolg aus. An den drei Standorten beschäftigt die Unternehmensgruppe Paul heute 380 Mitarbeiter und erzielt in der Summe einen Umsatz von knapp 70 Millionen Euro. Dazu trägt der Pkw-Service in Passau einen wachsenden Anteil bei, denn die Anzahl der dort verkauften AW wächst deutlich.

Damit das so bleibt, hat das Paul-Service-Center seinen Kunden eine Fülle an Dienstleistungen im Repertoire. So bietet der Betrieb seinen Kunden einen Rundumservice, der sowohl mechanische Arbeiten als auch Karosserie- und Lackierarbeiten umfasst. Reifen bietet Paul über ein eigenes Handelshaus an. Bei jedem Werkstattdurchgang erhalten die Fahrzeuge der Paul-Kunden einen Scheiben-Check. Dabei wird der Zustand der Scheibe exakt erfasst. Bei Beschädigungen erhalten die Kunden eine Reparatur- oder Austauschempfehlung. Auch für den Scheiben-Check setzt Paul Tablets mit einer speziellen Software ein.

Die Digitalisierung findet in den Kundenbeziehungen ihre Fortsetzung, denn Paul schaltet für einen Großteil seiner Kunden die App „Connect me“ von Mercedes-Benz frei. Damit erhalten die Kunden Zugang zu Fahrzeugdaten, aber auch Paul kann auf Wunsch oder im Notfall auf Daten des Kundenfahrzeugs zugreifen.

Präzises Kundenmanagementsystem

Der Gedanke, den Kunden das zu bieten, was sie wirklich brauchen, setzt sich in vielen Paul-Aktionen fort. So erhält jeder Service-Kunde bei Abholung seines Fahrzeugs ein Brotzeitpackerl mit Obst, Getränk und einem kleinen Snack. Für die Pkw-Service-Kunden gibt es einen Hol- und Bring-Service. Gut angenommen wurde der kostenlose mobile Service-Check auf dem Parkplatz eines großen Möbelhauses in Passau. Regelmäßig bietet Paul außerdem Aktionen zu Themen wie Nachfüll-Öl und Neureifen sowie saisonalen Themen wie dem Radwechsel im Frühjahr und Herbst an. Dazu erhalten die Kunden Anschreiben zur fälligen HU/AU. Für Kunden mit älteren Baureihen gibt es die Vorteilskarte, die Preisvorteile für eine Reihe von Arbeiten bietet.

Dem Thema CRM widmet sich bei Paul eine eigene Abteilung, welche sich systematisch darum kümmert, dass die gespeicherten Daten der Kunden stets aktuell sind und eine Datenschutzerklärung vorliegt. Die Daten werden einem Plausibilitätscheck unterzogen, um eine hohe Qualität zu erreichen. Anhand der Daten führt Paul zahlreiche Servicekampagnen durch und lädt gezielt Kunden zu Events ein. Dazu führt die CRM-Abteilung Nachfassaktionen mit Terminvereinbarung zum Beispiel für Garantieverlängerungen oder gesetzliche Prüftermine durch. Altkunden ohne Umsatz fragt die CRM-Abteilung ebenso ab wie die Kundenzufriedenheit.

Schließlich betreibt Paul umfangreiches Marketing, um sein Angebot bekannt zu machen und das Unternehmen im Bewusstsein der Kunden und Interessenten präsent zu halten. Das reicht von Werbung auf Stadtbussen über Sponsoring, Werbung in Print- und Online-Werbung, speziellen Events für unterschiedliche Zielgruppen bis zur Präsenz bei Volksfesten. Die Kreativität auf allen Kanälen ist beeindruckend.

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