Bremsenreparatur Bei vielen Werkstätten gibt es kaum Ersatzteilauswahl

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Wer nur eine Teilelinie anbietet, verliert möglicherweise Kunden, weil er auf günstige Angebote der Konkurrenz nicht reagieren kann. »kfz-betrieb« hat am Beispiel der Bremse untersucht, wie vielfältig das Angebot in den Werkstätten ist.

Neu gegen alt: Das ist bei vielen Kfz-Betrieben die Regel. Etwas mehr Vielfalt im Ersatzteilprogramm hilft bei sparsamen Kunden, aber macht auch Upselling möglich.(Bild:  Dominsky – »kfz-betrieb«)
Neu gegen alt: Das ist bei vielen Kfz-Betrieben die Regel. Etwas mehr Vielfalt im Ersatzteilprogramm hilft bei sparsamen Kunden, aber macht auch Upselling möglich.
(Bild: Dominsky – »kfz-betrieb«)

Eigentlich können sich die Werkstätten auf das Qualitätsbewusstsein der Kunden verlassen. Eine Mehrheit legt Wert auf qualitativ hochwertige Ersatzteile und auf bekannte Markennamen – am besten gleich vom Autohersteller. Das zeigt beispielsweise die Autofahrerbefragung Trend-Tacho von »kfz-betrieb«, die 2021 folgende Ergebnisse erbrachte: 59 Prozent der Autofahrer lassen immer oder überwiegend Originalteile verbauen. Nur 29 Prozent entscheiden sich eher oder immer für das jeweils billigste Produkt.

Das deckt sich mit den Zahlen aus dem neuen DAT-Report. Dort gaben 57 Prozent der Autofahrer zu Protokoll: „Ich lege Wert auf Original-Ersatzteile, auch wenn diese teurer sind.“ Doch eine Mehrheit – das sind nicht alle. Und angesichts des erheblichen wirtschaftlichen Drucks, unter dem viele Haushalte ächzen, wundert es nicht, dass immer mehr Autobesitzer Reparaturen aufschieben. Das zeigen nicht nur Gespräche der Redaktion mit Autohändlern und Werkstätten in den letzten Wochen. Sondern auch der DAT-Report hat entsprechende Zahlen zu bieten: Der Aussage „Ich schiebe Wartungs- und Reparaturarbeiten nicht zur Senkung von Autokosten auf“ stimmten nur noch 71 Prozent der Befragten zu. Im Vorjahr waren es 79 Prozent.