Achsvermessung Einfacher in der Spur bleiben

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit „Q.Lign“ hob der Werkstattausrüster Beissbarth das Thema Achsvermessung auf ein neues Level. Die neue „Lign T-Serie“ hingegen sieht auf den ersten Blick aus wie ein typisches Balken-System. Doch in Wirklichkeit ist alles anders.

Die neue „Q-Lign T-Serie“ von Beissbarth gibt es als klassische Säulenausführung (hintere Bühne) und auch als Variante zur Wandmontage (vordere Bühne).(Bild:  Beissbarth)
Die neue „Q-Lign T-Serie“ von Beissbarth gibt es als klassische Säulenausführung (hintere Bühne) und auch als Variante zur Wandmontage (vordere Bühne).
(Bild: Beissbarth)

Vieles ist bei E-Fahrzeugen anders – besser gesagt schlicht nicht mehr vorhanden. Und was nicht da ist, geht auch nicht kaputt und muss folglich auch nicht repariert werden – schlecht für Werkstätten. Gut für Werkstätten ist, wenn weiterhin benötigte Arbeiten wichtiger werden. Beispielsweise die Fahrwerksvermessung. Eine verstellte Achsgeometrie radiert nicht nur die teuren 20-Zöller schneller runter, sie vermindert auch die Reichweite durch höheren Fahrwiderstand. Ergo wird es künftig für Betriebe – egal ob markengebunden oder frei – immer wichtiger, Fahrwerke schnell und präzise vermessen und einstellen zu können. Um sie genau dabei zu unterstützen, hat Beissbarth sich etwas einfallen lassen.

Mit „Q.Lign“ dachte das Münchner Traditionsunternehmen vor einiger Zeit das Thema völlig neu: Es verknüpfte die Achsvermessung mit der Kalibrierung von FAS-Kameras und Radarsystemen. Jetzt, knapp drei Jahre später, stellt Beissbarth mit „Lign T-Serie“ ein weiteres Fahrwerksvermessungssystem vor. Es baut auf der Q.Lign-Elektronik und -Softwareplattform auf, kommt aber als typische „Wandlösung“ daher.

Typisch jedoch nur auf den ersten Blick: Zwar besteht das System aus einer Säule, die einen Messbalken trägt und damit optisch ein „T“ bildet, doch das war es dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten mit den Geräten der Mitbewerber. Denn: Die Entwickler verzichten bei ihrer T-Serie auf ein Hoch- und Runterfahren des Kamerabalkens. Und damit auf Motoren, Seilwinden und Antriebe.

Anstatt üblicherweise zwei, blicken bei der Q.Lign T-Serie vier Kameras auf das Fahrzeug. Sie ermitteln zuverlässig die jeweiligen Radwerte – sowohl im Zustand „Fahrzeug abgelassen“, als auch „Fahrzeug angehoben“.(Bild:  Beissbarth)
Anstatt üblicherweise zwei, blicken bei der Q.Lign T-Serie vier Kameras auf das Fahrzeug. Sie ermitteln zuverlässig die jeweiligen Radwerte – sowohl im Zustand „Fahrzeug abgelassen“, als auch „Fahrzeug angehoben“.
(Bild: Beissbarth)

Außen gleich, innen komplett anders

Verzichtet wird damit auf alles, was Mechanik ist, verschleißt und irgendwann kaputt geht. Dass Werkstätten dennoch sowohl Fahrzeuge mit sehr kurzen (1.750 mm), als auch sehr langen Radständen (4.600 mm) vermessen können, liegt an den vier anstatt der üblicherweise zwei verbauten Kameras, über die die Q.Lign T-Serie verfügt. So nehmen zwei Weitwinkelkameras die beiden Vorderräder ins Visier, während zwei weitere die beiden Hinterräder fokussieren. Das Fahrzeug selbst steht dabei in einem Abstand von 1,8 bis 3,3 Meter zur T-Serien-Säule – gemessen von der Vorderachse. Ebenfalls anders als bei anderen Achsmesssystemen: Die T-Serie kommt ohne typischen Fahrwagen. Und was nicht da ist, braucht weder Platz noch Strom und stört auch nicht im Werkstattalltag.

So übernehmen stromsparende Computerboards im Kamerabalken den Job eines klassischen PCs, was laut Beissbarth bis zu 90 Prozent Energie spart. Steuern können Nutzer ihr Achsmessgerät entweder „von unterwegs“ über jedes beliebige Endgerät (Tablet, Smartphone, etc.), oder einen großen Touchscreen am Gerät selbst. Ach so: Wen die den Messbalken tragende Säule stören sollte – beispielsweise weil er das Gerät an einer Wand platzieren möchte, wo eine Werkbank steht – der sei beruhigt! Die Q.Lign T-Serie können Kfz-Betriebe nicht nur in der beschriebenen Version erwerben, sondern auch als „echte“ Wandlösung. Dabei ist der Kamerabalken direkt an der Wand vor dem Arbeitsplatz befestigt (Bühne oder Grube). Die Säule entfällt.

 

(ID:49598853)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung