Bernhard Enning feiert 70. Geburtstag
Als Motor der Vereinigung des Deutschen Kfz-Gewerbes bleibt der Ehrenpräsident des ZDK untrennbar mit den Geschicken der Branche verbunden. Insgesamt hat er für sei fast 30 Jahre lang ehrenamtlich gearbeitet.
Sein Erfolgsrezept für das Ehrenamt klingt simpel: einfach drum kümmern. Fast 30 Jahre war Bernhard Enning auf diese Weise ehrenamtlich im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe unterwegs, davon sechs Jahre als Präsident an der Spitze des deutschen und zwei Jahre als Präsident des Kfz-Weltverbandes. Zuvor stand er acht Jahre dem Landesverband Nordrhein-Westfalen vor. Enning hat Verbandsgeschichte geschrieben. Am 14. September wird der Unternehmer aus Recklinghausen 70 Jahre alt.
Wenn in Kürze die Chronik des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes aus Anlass des 100-jährigen Verbandsbestehens erscheint, dann hat der Name Bernhard Enning einen festen Platz. In seine Amtszeit von 1990 bis 1996 fällt die Einheit des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Er war, gemeinsam mit Bernhard Wirtz, der Motor für die Gemeinsamkeit der Branche in Ost und West.
Motivator des Gewerbes
Das noch heute geltende Corporate Design des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes trägt Ennings Handschrift ebenso wie die Aktualisierung des Verbandszeichens. Ennings Stärken – das Zuhören, Motivieren und Anpacken - spiegelte sich auch im Dialog mit den Herstellern und den Verbänden der Automobilwirtschaft wider.
Nahezu legendär ist heute noch sein mit den Spitzen der Verbände und der Industrie durchgeführter Kochabend im Hause Dekra. Mit seinen „Männern am Herd“ genoss er die freien Stunden ebenso wie seine sportlichen Aktivitäten auf den schmalen Skiern. Beim weltberühmten Wasalauf erschient er auf der Titelseite der schwedischen Zeitungen: Er kam trotz gebrochenen Stocks ins Ziel.
Vielfältiger gesellschaftlicher Einsatz
Neben seinem Engagement für die berufsständischen Interessen war Enning im Präsidium der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) aktiv, er gehörte dem Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates und dem Präsidium der Deutschen Verkehrswacht an. Er ist Mitglied im Bundesvorstand des Wirtschaftsrates der CDU.
Vor den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Kfz-Branche war auch der in Recklinghausen geborene Unternehmer nicht gefeit. Dennoch bleibt der Name Enning, nun durch Tochter Sabine und Sohn Thomas, in und um Recklinghausen mit dem Autogeschäft untrennbar verbunden.
Sein Engagement in den vielen Ehrenämtern ist mit den Ehrennadeln des Verbandes ebenso wie mit dem Bundesverdienstkreuz und der Großen Stadtplakette seiner Heimatstadt Recklinghausen gewürdigt worden. Die Stadt ehrt ihren engagierten Bürger am 18. September mit einem Empfang im Rathaus in Recklinghausen.
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