Beru liefert PSG an Opel
Der Rüsselsheimer Autobauer ist der zweite Serienkunde für die Drucksensor-Glühkerze von Beru. In den beiden stärksten Dieselmotoren des Insignia sorgt PSG für saubere und effektive Verbrennung.
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Im neuen Opel Insignia arbeitet die Drucksensor-Glühkerze PSG von Beru. Um die Verbrennungsvorgänge im stärksten Dieselmotor, dem Zweiliter-Biturbo mit 140 kW/190 PS, präzise zu regeln, verbauen die Rüsselsheimer je Zylinder eine PSG. Beim 118 kW/160 PS starken Zweiliter-Diesel im neuen Insignia Sports Tourer setzt Opel ebenfalls auf das preisgekrönte Beru-Produkt. Damit konnte der Zulieferer nach VW den zweiten Automobilbauer für die erste elektronisch geregelte Glühkerze gewinnen.
Die Glühkerze besteht aus dem Stahlheizstab des Diesel-Schnellstartsystems ISS und einem zusätzlichen piezo-resistiven Sensor. Mit dessen Hilfe ermittelt die PSG zylinderselektiv den sich zyklisch schnell ändernden Druck im Brennraum und meldet ihn kontinuierlich an die Motor-Steuerelektronik weiter. Durch eine exakte Erfassung des Zylinderdrucks lassen sich höhere Spitzendrücke realisieren und damit Standardbrennverfahren weiter an ihre Grenzen heranführen. Die Folge: mehr Motorleistung, höhere Effizienz.
Schlankes Gewinde
In den neuen, kompakten Euro-5-Selbstzündern von Opel realisierte Beru erstmals eine schlanke Variante der PSG mit dem Gewinde M9. Normalerweise hat die Drucksensor-Glühkerze ein M10-Gewinde – beim neuen Zweiliter-Diesel war auf Grund der konstruktiven Vorgaben von Opel allerdings nur ein M9-Gewinde möglich. Um dennoch eine ausreichende Festigkeit beim Einschrauben der Kerze zu erreichen, verwendet Beru im Körperunterteil der M9-PSG hochwertigen Edelstahl mit einer höheren Festigkeit.
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