Old- und Youngtimer Bestand und Servicevolumen wachsen noch immer

Von Andreas Grimm 4 min Lesedauer

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Der Young- und Oldtimer-Markt wächst noch immer. Rund 3,8 Milliarden Euro beträgt allein der jährliche Service- und Reparaturumsatz mit Fahrzeugen ab 20 Jahren. Gleichzeitig wird die Klientel jünger, die Kunden von morgen stehen bereit.

Das Arbeiten mit und an Young- und Oldtimern kann sich für zahlreiche Kfz-Betriebe durchaus lohnen, wenn qualifiziertes Personal vorhanden ist.(Bild:  Grimm – VCG)
Das Arbeiten mit und an Young- und Oldtimern kann sich für zahlreiche Kfz-Betriebe durchaus lohnen, wenn qualifiziertes Personal vorhanden ist.
(Bild: Grimm – VCG)

Young- und Oldtimer haben sich seit der ersten Vergabe eines H-Kennzeichens im Jahr 1997 zu einem echten Wirtschaftsfaktor entwickelt. Das belegt die BBE-Classic-Studie, die 2023 zum zwölften Mal erschienen ist. Laut den Ergebnissen summieren sich die jährlichen Aufgaben für Wartungen und Reparaturen an Fahrzeugen älter als 20 Jahre auf rund 3,8 Milliarden Euro (Stand: April 2023). Die Summe verteilt sich zu gleichen Teilen auf Oldtimer und Youngtimer, also Fahrzeuge ab einem Alter von über 30 Jahren und solche ab einem Alter von etwa 20 Jahren.

Dabei handelt es sich beileibe nicht nur um teure Sammlerstücke, sondern um einen wachsenden Volumenmarkt. Knapp 800.000 zugelassene Fahrzeuge mit H-Kennzeichen zählte das Kraftfahrt-Bundesamt zum Jahresstart 2023 (aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor). Die Classic-Business-Studie spricht von weiteren 450.000 Fahrzeugen mit einem sicheren Potenzial für eine Zulassung als historisches Kulturgut sowie weiteren 800.000 Liebhaber- und Freizeitfahrzeugen älter als
20 Jahre, die ebenfalls H-kennzeichenfähig werden.