Betriebe sollen Chancen im Internet nutzen

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Das Internet ist wesentlicher Bestandteil im betrieblichen Alltag. Chancen und Risiken standen im Mittelpunkt der gemeinsamen Versammlung der Kfz-Innungen Merseburg/Querfurt und Halle-Saalkreis.

Gemeinsame Veranstaltung: (v.li.) Horst Mundt (Kfz-Innung Halle-Saalkreis), Olaf Grünhage (Kfz-Innung Merseburg/Querfurt) und ZDK-Geschäftsführer Neofitos Arathymos.
Gemeinsame Veranstaltung: (v.li.) Horst Mundt (Kfz-Innung Halle-Saalkreis), Olaf Grünhage (Kfz-Innung Merseburg/Querfurt) und ZDK-Geschäftsführer Neofitos Arathymos.
(Foto: Zietz)

Serviceportale im Internet gehören immer mehr zum Alltag der Branche. Dabei bieten sie für Werkstätten sowohl Chancen als auch Risiken: „Man kann günstige Angebote platzieren und damit auf den Betrieb aufmerksam machen“, erläuterte Olaf Grünhage, Obermeister der Kfz-Innung Merseburg/Querfurt, auf einer gemeinsamen Versammlung mit der Kfz-Innung Halle-Saalkreis.

Doch diese Möglichkeit, die Bekanntheit zu steigern, kann einen hohen Preis kosten. Denn viele Verbraucher wollen im Internet vor allem von günstigen Angeboten profitieren. „Es besteht die Gefahr, dass alle Internetangebote des Betriebes nur noch über den Preis verkauft werden“, so Grünhage.

Dieses Risiko bestätigten einige Mitglieder der Innungsversammlung, die bereits Erfahrungen mit Werkstattportalen gesammelt haben. Den zahlreichen Angeboten, die sie gemacht haben, standen nur wenige Aufträge gegenüber. Dabei sei es in erster Linie um den Preis gegangen. Insgesamt jedoch spielt der Kanal bei den Kfz-Betrieben noch eine untergeordnete Rolle.

Wesentlich wichtiger ist das Internet bei der Kommunikation mit den Kunden. Längst ist das Medium nicht nur die bevorzugte Informationsquelle der Verbraucher, sondern diese stellen auch zahlreiche Anfragen bei den Autohäusern. „Setzen Sie zur Beantwortung von Online-Anfragen immer entsprechend geschultes Personal ein“, empfahl Horst Mundt, Obermeister der Kfz-Innung Halle-Saalkreis. Schließlich seien der Onlineauftritt der Betriebe und das Antwortverhalten im Internet die Visitenkarte der Unternehmen.

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