Betriebswirtschaftliche Kennzahlen: Kleine Helfer mit großer Wirkung

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Eine geringe Produktivität entsteht z. B. aus Mangel an Aufträgen und damit verbunden einer zu geringen Werkstattauslastung. Aber auch eine falsche Verteilung der Arbeiten, wie über das normale Maß hinausgehende Dokumentations- und Abrechnungspflichten oder Reinigungsarbeiten führen vermehrt zu unproduktiven Zeiten. Auch arbeitsunwillige Mitarbeiter können der Grund für das Nichterreichen des Soll-Wertes sein.

Eine Zeiterfassung installieren

Das A und O der Ermittlung des Leistungsgrades und der Produktivität ist eine funktionierende Zeiterfassung in der Werkstatt. Kann der Geschäftsführer oder der Werkstattleiter die produktiven Stunden aufgrund einer nicht vorhandenen Zeiterfassung nicht ermitteln, kann er das Verhältnis der verkauften Stunden zu den Anwesenheitsstunden behelfsweise anwenden, um die Produktivität der Monteure festzustellen.

Ein dauerhaft niedriger Leistungsgrad signalisiert unter Umständen eine ineffiziente Arbeitsweise der Monteure, die die zeitlichen Vorgaben im Hinblick auf die vorgeschriebenen Arbeitswerte nicht einhalten. Aber Achtung: Man sollte keinen hohen Leistungsgrad zulasten der Produktivität durchsetzen!

Die dargestellten Kennzahlen sind Kennzahlen, die vorwiegend die Absatz- und Umsatzsituation im Unternehmen beschreiben.

Natürlich muss der Unternehmer auch die Liquiditätskennzahlen immer im Auge behalten. Und eine Analyse der Kostenstruktur kann dabei helfen, geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Gewinnsituation zu finden. Eine Untergliederung der Kennzahlen nach Geschäftsfeldern und darin nach der Struktur und Herkunft des Umsatzes bzw. Absatzes kann ihm zudem einen tieferen Einblick in die Problembereiche geben.

(ID:341453)