Bezahldienst Easy Car Pay vereinfacht Dienstleistung
Wenige Monate nach dem Start hat der Bezahldienst Easy Car Pay sein Preismodell vereinfacht. Nun zahlt zunächst immer der Verursacher einer Transaktion. Unter dem Strich wird das Angebot günstiger.
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Der im Juni gestartete bargeldlose Bezahldienst für Fahrzeuge, Easy Car Pay, hat sein Preismodell vereinfacht. Statt wie bisher von Käufer und Verkäufer Gebühren zu erheben, wird jetzt der Initiator belastet. Die Flexibilität, die Gebühr später zu teilen, bleibt. Die Preisskala umfasst nun die Schritte 30, 50 und 100 Euro. Nach Angaben des Start-up-Gründers Jan Hardorp bedeutet die Änderung des Preismodells eine Reduzierung der Gebühren um bis zu 25 Prozent.
Wie das Unternehmen in Köln weiter mitteilt, finden immer mehr Händler die Möglichkeit gut, in Echtzeit via Smartphone bezahlen zu können. Das bisherige Preismodell wurde jedoch offenbar als kritikwürdig erachtet. Darauf hat Easy Car Pay reagiert: Statt die Transaktion für beide Parteien gebührenpflichtig zu machen, ist das neue Modell ein so genanntes „Verursacher-Preismodell“. Das bedeutet, dass derjenige die Gebühr bezahlt, der eine Transaktion anlegt. Die Gebühr zu teilen oder mit der anderen Partei eine hundertprozentige Kostenübernahme zu vereinbaren, ist weiterhin optional möglich.
Als Vorteil für alle Beteiligten bewertet Jan Hardorp, dass deutlich transparenter werde, welche Kosten bei einer Transaktion entstehen. Außerdem wurden die Gebühren bei 100 Euro gedeckelt. Nichts geändert hat sich an der praktischen Abrechnung der Gebühren: Diese werden einfach auf den Fahrzeugpreis aufgeschlagen bzw. davon einbehalten. Das spart den Nutzern einen gesonderten Bezahlvorgang per Pay Pal, Kreditkarte oder Rechnung.
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