BFC bietet Fernstudium an

Autor / Redakteur: Johannes Büttner / Johannes Büttner

Die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe hat ein neues Konzept für Berufstätige entwickelt, die nicht für ein Jahr aus dem Erwerbsleben aussteigen wollen: ein zweijähriges Fernstudium mit kurzen Präsenzphasen

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Die BFC bietet ab sofort auch die Möglichkeit eines Fernstudiums an.
Die BFC bietet ab sofort auch die Möglichkeit eines Fernstudiums an.
(Foto: BFC)

Mit einem neuen Modell wendet sich die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) in Northeim an Weiterbildungswillige, die nicht für ein ganzes Jahr aus dem Berufsleben aussteigen können oder wollen. Ab August bietet sie neben ihrem bewährten, elfmonatigen Vollzeitstudium auch ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium an.

Als „BFC häppchenweise“ beschreibt Schulleiterin Sylvia Gerl das neue Modell. Es erstreckt sich über zwei Jahre, in denen Interessenten ein Arbeitsspektrum von durchschnittlich zehn bis zwölf Studenten wöchentlich einplanen müssen. Am Ende steht die Prüfung zum „zertifizierten Automobil-Ökonom“.

Der reguläre BFC-Abschluss als Kfz-Betriebswirt (HWK) ist in einem Fernstudium nicht möglich. Wer Wert auf einen HWK-Abschluss legt, muss deshalb im Anschluss für einige Wochen zu Präsenzveranstaltungen nach Northeim kommen und eine weitere Prüfung ablegen.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Fernstudiums liegt wie immer an der BFC in praxisrelevantem Branchenwissen für das automobile Tagesgeschäft und erstreckt sich von Buchhaltung über Rechtsthemen bis zum Marketing. Die Ausbildung zum Automobil-Ökonomen ist dabei in vier Semester aufgeteilt.

Interessant auch für Meister

Als Zielgruppe für den Automobil-Ökonomen hat Gerl diejenigen im Visier, die nicht Vollzeit studieren können, weil sie zum Beispiel im eigenen Betrieb unentbehrlich sind, sich aber dennoch zu automobilwirtschaftlichen Themen zeitlich flexibel weiterentwickeln möchten. Das könnten vermehrt Beschäftigte aus kleinen Betrieben sein, während die klassische BFC-Klientel überwiegend aus größeren Autohäusern kommt.

Auch für Kfz-Meister, die sich betriebswirtschaftlich fortbilden wollen, um eine Leitungsfunktion in Werkstatt, Service, Kunden- oder Teiledienst zu übernehmen, könnte das Modell interessant sein. Und Betriebe haben einen Ansatz, motivierten Mitarbeitern Entwicklungspotenziale zu bieten, ohne dass sie länger auf sie verzichten müssen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der BFC.

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