BFC bietet Schwerpunkte im Studium

Autor / Redakteur: Johannes Büttner / Johannes Büttner

Mit neu geschaffenen Vertiefungsrichtungen will die BFC das elfmonatige Studium zum Betriebswirt im Kfz-Gewerbe praxisnäher gestalten und so attraktiver für Studenten werden.

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Schulleiterin Sylvia Gerl freut sich, dass das Studium an der BFC noch praxisgerechter wird. (Foto: Archiv)
Schulleiterin Sylvia Gerl freut sich, dass das Studium an der BFC noch praxisgerechter wird. (Foto: Archiv)

Die Studierenden an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe (BFC) in Northeim können sich ab dem kommenden Schuljahr 2012/13 schon parallel zum Grundstudium entscheiden, ob sie eine Karriere im Aftersales-Bereich, im Vertrieb oder in der Administration bevorzugen.

Möglich machen dies die drei neu geschaffenen Vertiefungsrichtungen „Sales Performance“, „After Sales Performance“ und „Back Office Performance“, die das Studium an der BFC noch enger an die Anforderungen der Praxis anpassen sollen. Als vierte Option sei außerdem ein „Studium Generale“ für eine umfassende Gesamtqualifikation und zur Vorbereitung auf die Leitung eines Kfz-Betriebs möglich, erklärt Schulleiterin Sylvia Gerl.

Die neuen Vertiefungsrichtungen werden 20 Prozent der Ausbildungszeit betragen. Die Wahl des Schwerpunktes folgt auf ein Grundstudium, das die Handlungsfelder Rechnungswesen/Controlling, Betriebswirtschaftslehre/Marketing/EDV, Unternehmensführung im Kfz-Gewerbe, Arbeits- und Wirtschaftsrecht/Steuerlehre, Volkswirtschaftslehre sowie Personalführung umfasst. Damit setzt die BFC eine Ankündigung von ZDK-Präsident Robert Rademacher in die Tat um. Dieser hatte bereits im Januar anlässlich der Schließung des BFC-Standortes Calw angekündigt, dass die Fachschule in Zukunft Möglichkeiten zur Spezialisierung anbieten werde, um so attraktiver für Studenten zu werden.

Lehrplan an Branchenanforderungen angepasst

„Die Inhalte des BFC-Lehrplans werden regelmäßig an die Veränderungen in der Kfz-Branche angepasst und orientieren sich an den aktuellen automobilen Rahmenbedingungen“, betont Sylvia Gerl. Über die Vermittlung des Fachwissens hinaus legt die BFC-Direktorin besonderen Wert darauf, die Nachwuchskräfte umfassend fit für die Übernahme von Führungsaufgaben zu machen. Dazu gehören ein intensives Führungs- und Verhaltenstraining ebenso wie ein Rhetoriktraining.

Die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) ist seit fast 50 Jahren eine feste Größe im Kfz-Gewerbe. Bisher wurden dort mehr als 5.000 Nachwuchsführungskräfte zum Betriebswirt im Kfz-Gewerbe ausgebildet. Mit der elfmonatigen Ausbildung holen sich die Absolventen das theoretische und vor allem praxisorientierte Rüstzeug für den nächsten Karriereschritt. Weitere Informationen finden Sie auf der neu gestalteten Homepage der Schule unter www.bfc.de.

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