Bauen und Einrichten Bike-Erlebniswelten schaffen

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

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Über ein Shop-in-Shop-Konzept kann ein Autohaus elegant Zweiräder in seinen Schauraum integrieren. Wie sich ein solches Projekt erfolgreich umsetzen lässt, zeigt das Beispiel des Heilbronner Mercedes-Benz-Partners Assenheimer Mulfinger.

Der Bike-Store von Assenheimer Mulfinger in Heilbronn(Bild:  Assenheimer Mulfinger)
Der Bike-Store von Assenheimer Mulfinger in Heilbronn
(Bild: Assenheimer Mulfinger)

Seit gut drei Jahren setzen Autohändler verstärkt auf Fahrräder und vor allem E-Bikes, wenn es darum geht, mehr Kunden ins Autohaus zu locken und sich einen Namen als Mobilitätsanbieter zu machen. Die Intensität, mit der das Zweiradgeschäft betrieben wird, differiert dabei jedoch stark: Manch ein Händler stellt sich lediglich ein paar Bikes in den Showroom, andere wiederum drehen das große Rad. Sie investieren Summen im sechsstelligen Eurobereich und verwandeln entweder leer stehende Betriebe in eigenständige Bike-Stores oder integrieren die Zweiräder über ein eigenständiges Shop-in-Shop-Konzept in ihr Autohaus. Nicht nur aus architektonischer Sicht ist letzteres Vorhaben durchaus herausfordernd – denn in aller Regel überwachen die Automobilhersteller den Umbau zum Zwei- und Vierradbetrieb mit Argusaugen.

Beispielhaft für eine gelungene Zweirad-Integration ist das Heilbronner Mercedes-Benz-Autohaus Assenheimer Mulfinger. Die Idee, Bikes als zusätzliches Standbein aufzunehmen, war dem Automobilhändler erstmals im Jahr 2021 gekommen. „Wir wollten vor allem unseren eigenen Kunden ein breiter gefächertes Mobilitätsportfolio anbieten“, schildert Robin Wagner, der das Zweiradgeschäft bei Assenheimer Mulfinger verantwortet.