Bildungspreis für „Abi & Auto“
Das Projekt „Abi & Auto“ der Kfz-Innung München-Oberbayern überzeugt die Bildungsexperten: Die Innung hat für ihr Engagement den Hermann-Schmidt-Preis erhalten.

Die Kfz-Innung München-Oberbayern hat für ihr Ausbildungsprojekt „Abi & Auto“ den Hermann-Schmidt-Preis erhalten. Die Jury, in der auch Vertreter des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sitzen, würdigte das Projekt als attraktives berufliches Karriereangebot für junge Leute im Kfz-Handwerk, mit dem das zunehmende Problem der fehlenden Betriebsnachfolgen abgemildert werden könne. Leistungsbereite Jugendliche finden hier ein attraktives Angebot im Dualen System der Berufsausbildung.
Damit erfährt das von Hans Medele, Obermeister der Kfz-Innung München-Oberbayern, initiierte Projekt eine bedeutende überregionale Anerkennung. Mit „Abi & Auto“, das 2009 gestartet wurde, will die Kfz-Innung Fach- und Führungskräfte für das Kfz-Handwerk rekrutieren. Die Innung schafft eine Alternative zu einem Hochschulstudium und führt Abiturienten innerhalb einer verkürzten Zeitspanne zur Meisterprüfung. Bereits während der zweieinhalbjährigen Ausbildungszeit zum Kfz-Mechatroniker werden Zusatzqualifikationen vermittelt.

Der Verein „Innovative Berufsbildung“, der den Hermann-Schmidt-Preis verleiht, will mit der Auszeichnung auf innovative Ansätze in der Berufsbildungspraxis aufmerksam machen. Den Preis übergab BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser Ende Oktober im Rahmen der 9. Fachtagung des W. Bertelsmann Verlages (wbv).
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