Bleker: Auto-Tempel statt Tankstelle

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„Wir müssen die Autohäuser attraktiver machen und Orte schaffen, zu denen die Menschen gerne kommen“, erläutert Herrmann Bleker, geschäftsführender Gesellschafter der Gruppe, die Idee hinter dem Ansatz gegenüber »kfz-betrieb«. Dabei gilt: Im Idealfall holt man die Kunden in ihrer Freizeit ab. Dann sind sie entspannt, haben meist gute Laune und sind in der Regel offen für Neues.

Das Autoforum Ahaus verfügt neben den Showrooms für sechs Marken auch über ein Café und eine Bäckerei, bei der die Kunden Kaffee und Kuchen genießen oder auch die Brötchen fürs Frühstück holen. Nichts Unbekanntes: Die Ebbing-Gruppe hat immerhin 43 Bäckerei- bzw. Café-Standorte.

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Dabei sind die Partner nicht nur Wand an Wand in einem Forum, sondern organisieren auch gemeinsame Aktionen. Gleich zur Eröffnung etwa: Damit nicht nur Ahaus weiß, dass Bleker ein neues Autohaus baut, wurden 100.000 Bäcker-Tüten mit entsprechenden Informationen bedruckt.

Das kam an: Zwischen 5.000 und 6.000 Besucher waren es allein am Eröffnungswochenende. Nicht nur um die neuen Räume und die neuen Modelle zu bestaunen, sondern auch um Geld dazulassen: Rund 70 Fahrzeuge verkaufte das Autohaus allein an den Eröffnungstagen.

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