12. Oberbayerische Meister-Classic Bloß beim Einparken kein Wasser verlieren

Von Holger Zietz 2 min Lesedauer

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Die 12. Oberbayerische Meister-Classic führte am Wochenende 58 Teams mit ihren historischen Fahrzeugen durch das malerische Allgäu. Vorneweg fuhr wieder das Team der Veranstalter – die Kfz-Innung München und Oberbayern.

Start der zwölften Oberbayerischen Meister-Classic, die durch das Allgäu führte. Hier ein Daimler Dart SP 250 aus dem Jahr 1964.(Bild:  Zietz - VCG)
Start der zwölften Oberbayerischen Meister-Classic, die durch das Allgäu führte. Hier ein Daimler Dart SP 250 aus dem Jahr 1964.
(Bild: Zietz - VCG)

Ein Traum von Wetter und Kulisse: Die zweitägige Ausfahrt der zwölften Oberbayerischen Meister-Classic führte am Wochenende, 12. und 13. Juli, auf rund 350 Kilometern vorbei an eindrucksvollen Landschaften. Mit Blick auf das Schloss Neuschwanstein stellten sich die Teams in ihren glänzenden Schätzchen zudem zahlreichen fahrerischen Herausforderungen.

Das Teilnehmerfeld reichte vom Mercedes 170 Cabriolet aus dem Jahr 1951 bis zu Klassikern der 1970er und 1980er Jahre, darunter ein Citroën DS 20 Pallas und ein Ford Mustang von 1966. Auch der Veranstalter – die Kfz-Innung München und Oberbayern – war wieder mit am Start. Sowohl Geschäftsführer Andreas Brachem als auch seine Stellvertreterin Silvia Rogler fuhren mit an der Spitze.

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Neben der Orientierung entlang der Strecke mussten die Teams Fragen zu lokalen Gegebenheiten beantworten und ihr fahrerisches Geschick in Sonderprüfungen unter Beweis stellen. Dazu zählten präzises Einparken auf Zeit und ein Slalom-Parcours, bei dem der Beifahrer ein Wasserglas möglichst verlustfrei balancieren musste. Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig Zusammenhalt und Improvisation sind: Als ein Fahrzeug streikte, griff ein Gastwirt kurzerhand selbst zum Schweißgerät und ermöglichte die Weiterfahrt.

Ein Hobby mit Ehrgeiz

Die Oberbayerische Meister-Classic wird seit zwölf Jahren von der Kfz-Innung München und Oberbayern veranstaltet und legt besonderen Wert auf das Miteinander der Teilnehmer. Neben dem sportlichen Ehrgeiz bei den Wertungsprüfungen steht vor allem die Freude am gemeinsamen Hobby und der Austausch unter Oldtimer-Enthusiasten im Vordergrund. Die Veranstaltung lädt dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und die Leidenschaft für klassische Automobile in entspannter Atmosphäre zu genießen. All das gab es auch diesmal wieder.

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Die Sonderprüfung der Nürnberger Versicherung wurde traditionell mit Pokalen für die drei besten Teams belohnt – und einem besonderen Gag: einem Wackeldackel, überreicht von Vertriebsdirektor Christian Stettner. Pokale gab es auch für die Sonderprüfung des »kfz-betrieb«: Dem Besten überreichte Julia Dernbach den Pokal.

Den Gesamtsieg der zweitägigen Tour holten sich Marion und Markus Steininger auf ihrem Sunbeam Tiger aus dem Jahr 1967. Auf den zweiten Platz kamen Lisa und Thomas Steckel mit ihrem Porsche 911 Cabrio Baujahr 1987. Den dritten Platz erreichten Dieter Appelt und Korbinian Boisserèe mit ihrem VW Käfer Cabrio aus dem Jahr 1978.

Den Abschluss bildete die Drivers' Night, bei der sich die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre austauschten und die Gemeinschaft pflegten. Die Oberbayerische Meister-Classic hat sich als fester Bestandteil im Kalender der Kfz-Innung etabliert. Bereits jetzt laufen die Planungen für die 13. Ausgabe im kommenden Jahr.

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