BMW erwartet erneuten Gewinnrückgang und will sparen

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Für den Brexit sieht sich BMW gerüstet. In den Werken in Oxford (Mini) und Goodwood (Rolls-Royce) ist im April eine Produktionspause geplant. Auch ein harter Brexit werde sich nicht wesentlich auf die Geschäftsmodelle auswirken. „Wir produzieren Mini-Fahrzeuge auch in den Niederlanden, hier können wir in einem gewissen Maß flexibilisieren“, sagte BMW-Chef Harald Krüger. Auch Zölle würden sich nur unwesentlich auswirken. „Einen großen Teil der Mini-Produktion aus Oxford verkaufen wir auch in Großbritannien“, sagte Produktionschef Oliver Zipse.

Produktionsverlagerungen seien nicht geplant. „Wir brauchen die Kapazitäten aller vier britischen Werke“, sagte Zipse. Neben dem Mini-Werk in Oxford und dem Rolls-Royce-Werk in Goodwood betreibt das Unternehmen ein Motorenwerk in Hams Hall sowie ein Werk für Pressteile in Swindon.

Sponsoring: BMW will Audi nicht bei Bayern München herauskaufen

Die Gespräche über ein Sponsoring-Engagement beim Fußballverein Bayern München hat BMW-Vertriebschef Pieter Nota bestätigt. „Es gibt jedoch noch keinen unterschriebenen Vertrag“, sagte der Manager. Für BMW sei dabei vor allem die große Zahl der Fans, vor allem der chinesischen, interessant. Weltweit seien 650 Millionen Menschen an dem Verein interessiert, allein 135 Millionen in China. „Das ist eine große Zielgruppe“, sagte Nota.

Den bisherigen Partner Audi will BMW jedoch nicht herauskaufen. „Das steht nicht zur Diskussion“, stellte Nota klar. Dementsprechend dürfte es noch eine Weile dauern, bis BMW Audi bei den Bayern ablösen kann. Der Vertrag mit dem Ingolstädter Konkurrenten läuft noch bis 2025. Und Audi-Chef Bram Schot hatte bereits angekündigt, das Engagement nicht früher aufgeben zu wollen.

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