BMW erweitert Airbag-Rückruf auf mehrere Modelle

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm, Andree Stachowski

Nach dem Beifahrerairbag wird bei älteren 3er-Modellen nun auch der Fahrerairbag getauscht. Zusätzlich beordern die Münchner auch noch alte 5er und X5 zu den Vertragspartnern.

(Foto: BMW)

BMW erweitert den durch Takata ausgelösten Airbag-Rückruf. Hatten die Münchner bislang den Beifahrerairbag des Vorvorgängers des heutigen BMW 3ers getauscht, wird nun auch der Fahrerairbag bei E46-Modellen aus dem Produktionszeitraum Januar 2002 bis August 2006 erneuert, weil der Gasgenerator bei einer Airbag-Auslösung platzen und Insassen verletzen könnte.

Zusätzlich werden der Vorvorgänger des heutigen BMW 5ers, der E39, mit Sportlenkrad aus dem Bauzeitraum März 2002 bis Dezember 2003 sowie der Vorvorgänger des heutigen X5, der E53, mit Sportlenkrad aus dem Bauzeitraum Februar 2003 bis Oktober 2003 in die Vertragswerkstätten beordert. Dies bestätigte ein Sprecher des Herstellers auf Nachfrage. „Die Maßnahme wird im ersten Quartal 2016 anlaufen“, sagte er.

Unklar ist noch, ob BMW wie bei seinen beiden Aktionen für den Beifahrerairbag im Sommer 2013 und 2014 alle noch auf den Straßen befindlichen E46 einbestellt. „Die Zahl der betroffenen Fahrzeuge kann nicht angegeben werden, da derzeit noch keine Information über den Bestand vorliegt“, erklärte der Sprecher. Er betonte, dass dem Hersteller nach wie vor keine Fälle von fehlerhaften Airbag-Auslösungen aufgrund von Feuchtigkeitseinträgen bekannt seien. „Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.“

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