BMW-Händler Automag legt deutlich zu

Autor Andreas Wehner

Das zur BMW AG gehörende Münchner Autohaus hat sowohl die Fahrzeugverkäufe als auch den Umsatz gesteigert. In diesem Jahr steht eine Expansion an.

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Michael Sommer, Geschäftsführer der Automag
Michael Sommer, Geschäftsführer der Automag
(Bild: Automag)

Der Münchner BMW-Händler Automag hat im vergangenen Jahr bei Absatz und Umsatz zugelegt. Wie das zum BMW-Konzern gehörende Unternehmen am Montag mitteilte, stieg die Zahl der verkauften Neuwagen 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 1.659 Einheiten. Noch deutlicher war das Wachstum im Gebrauchtwagengeschäft. 1.350 ausgelieferte Fahrzeuge entsprechen einem Plus von 11 Prozent. Der Umsatz des Unternehmens wuchs um 12 Prozent auf 103,3 Millionen Euro.

Automag hatte im August die Modernisierung seines Hauptbetriebs im Münchner Stadtteil Laim abgeschlossen, der nun die neuesten Standards des BMW-Vertriebsprogramms Future Retail erfüllt. Das begeistere die Kunden und führe zu mehr Umsatz und einer höheren Kundenzufriedenheit im Neuwagenverkauf und im Service, erläuterte Michael Sommer, Geschäftsführer der Automag GmbH. „Die Umbaukosten sind sehr gut investiert, wir sind bestens aufgestellt für die Zukunft“, so Sommer.

In diesem Jahr will die Automag weiter investieren und expandieren. „Mitte des Jahres werden wir in München-Trudering einen Mini-Neuwagen-Betrieb eröffnen“, kündigte Sommer an. Bislang war das Unternehmen für Mini nur im Service tätig und konzentrierte sich vertriebsseitig auf BMW mit den Submarken BMW M und BMW i.

Die Automag GmbH betreibt zwei Standorte in München und beschäftigt 180 Mitarbeiter. Das 1919 als Auto- und Maschinenbau-Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründete Unternehmen gehört zu den ältesten BMW-Händlern weltweit. Seit Juli 2009 ist die Automag eine Tochter der BMW AG.

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