Die großen Autohändler Deutschlands 2023 BOB Automotive Group: Facettenreiche Mobilität

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

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Die Essener Mehrmarken-Autohausgruppe ist in diesem Jahr mit BOB.bike ins Zweiradgeschäft eingestiegen: Neben Bikes verkauft sie auch selbst gelabelte E-Roller. Mit gleich mehreren USPs will sie sich im Markt behaupten.

Seit diesem Sommer verkauft BOB in Hagen und Essen auch Fahrräder.(Bild:  BOB Automotive)
Seit diesem Sommer verkauft BOB in Hagen und Essen auch Fahrräder.
(Bild: BOB Automotive)

Mark Boden, Geschäftsführer von BOB Automotive, ist überzeugt: Der Automobilhandel wird sich breiter als Mobilitätsdienstleister aufstellen müssen: „Die Zukunft im Neuwagengeschäft wird sich stark verändern. Die Hersteller streben eine größere Unabhängigkeit vom Handel an und die Handelsmargen werden weiter schrumpfen. Wir müssen darauf reagieren, indem wir neue Geschäftsfelder erschließen und Generalist im Bereich Mobilität werden.“ Die Gründung der BOB.bike GmbH ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Seit Juni verkauft sie an zwei ihrer Standorte in Hagen und Essen Bikes. Im Frühjahr 2024 sollen zwei weitere Städte dazukommen.

Entschieden hat sich Mark Boden für ein Shop-in-Shop-Konzept statt für separate Bike-Stores. Das hat vor allem zwei Gründe: „Wir wollen darüber die Frequenz in den Betrieben erhöhen und hoffen, auf diesem Weg Cross-Selling-Potenziale zu erschließen. Ich bin davon überzeugt, dass sich beide Geschäftszweige gegenseitig befruchten können“, erläutert der Geschäftsführer. Bei der Markenauswahl hat sich BOB.bike bewusst für eine Fokussierung statt auf Vielfalt entschieden. Das Handelsunternehmen vertreibt mit Kalkhoff, Urban Arrow und Focus drei Marken der niederländischen PON-Gruppe. Sie zählt zu den führenden Bike-Herstellern.