Die großen Autohändler Deutschlands 2024 BOB Automotive Group – Keine Markenexperimente

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Essener Mehrmarken-Autohausgruppe konzentriert sich mit Blick auf die herausfordernden Rahmenbedingungen auf ihre Bestandsmarken, feilt an ihren Prozessen und rüstet sich mit einer Beteiligung für das erneute Hochfahren der E-Mobilität.

Die BOB-Automobile-Filiale in Essen-Werden.(Bild:  BOB Automobile)
Die BOB-Automobile-Filiale in Essen-Werden.
(Bild: BOB Automobile)

Auch wenn die Elektromobilität in Deutschland seit dem Aus der E-Auto-Prämie mächtig ins Stocken geraten ist – die Essener Autohausgruppe BOB Automotive ist bereit, sobald das Kundeninteresse wieder steigt: Im Februar dieses Jahres hat sie sich am Start-up Solar NRW beteiligt. Der Elektro-Meisterbetrieb, der sich auf die Planung und Installation von Wallboxen und Photovoltaikanlagen spezialisiert hat, will die Ladeinfrastruktur bei privaten und gewerblichen Kunden in Nordrhein-Westfalen nachhaltig verbessern: „Wir glauben, dass das für die Schaffung eines Ökosystems wichtig ist“, bemerkt der Geschäftsführende Gesellschafter von BOB-Automotive, Mark Boden. Bekundet ein E-Auto-Käufer Interesse an einer heimischen Ladelösung, vermittelt der Verkäufer ihn an einen Experten von Solar NRW weiter. In den Autohäusern werden zudem künftig verstärkt nachhaltige Solarlösungen wie Balkonkraftwerke oder Solarpaneele zu sehen sein.

Und BOB Automotive profitiert auch noch an einer anderen Stelle von der Beteiligung: Solar NRW installiert auch PV-Anlagen an den letzten drei Standorten der Autohausgruppe, die bislang noch keine Solarenergie erzeugen.