ZDK „Bonn ist Geschichte, Berlin die Zukunft“

Das Gespräch führte Wolfgang Michel

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Ob Handel- oder Servicegeschäft: In der Bundeshauptstadt soll eine neue, eigene Repräsentanz zum Dreh- und Angelpunkt für das Kfz-Gewerbe werden. ZDK-Präsident Jürgen Karpinski konkretisiert im »kfz-betrieb«-Interview die Umzugspläne.

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: „Es ist jetzt höchste Zeit, in Sachen Bonn-Berlin-Umzug Fakten zu schaffen, damit die jahrelange Debatte ein Ende hat.“(Bild:  ZDK)
ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: „Es ist jetzt höchste Zeit, in Sachen Bonn-Berlin-Umzug Fakten zu schaffen, damit die jahrelange Debatte ein Ende hat.“
(Bild: ZDK)

Redaktion: Vergangene Woche sorgte der einstimmige ZDK-Vorstandsbeschluss, die Verbandsaktivitäten nach Berlin zu verlegen, nicht nur in Bonn für mächtig Wirbel. War das Ihre Absicht, um möglichst viel Aufmerksamkeit für dieses Thema zu bekommen?

Jürgen Karpinski: Zunächst stellt sich doch die Frage, warum ist der ZDK historisch gesehen in Bonn? Die Antwort lautet: Weil damals die Politik mit allen Ministerämtern in Bonn war. Und wo ist die Politik heute? Deshalb lautet mein Credo für den ZDK: Bonn ist Geschichte, Berlin steht für die Zukunft.