Boom Trikes: Das boomt

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Mit dem E-Cruiser bringt Boom Trikes zur IAA eine neue Fahrzeuggattung an den Start. Für den E-Cruiser sucht die Manufaktur Händler aus der Autobranche.

Unterwegs mit dem Prototyp des E-Cruisers von Boom Trikes: »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner ziemlich elektrisiert.
Unterwegs mit dem Prototyp des E-Cruisers von Boom Trikes: »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner ziemlich elektrisiert.
(Bild: Wolfgang Merkle)

Auf dem Markt für Trikes – Dreiradfahrzeuge mit motorradähnlicher Vorderradgabel und Automotor im Heck – ist das Unternehmen Boom Trikes aus dem schwäbischen Sontheim an der Brenz mit über 10.000 produzierten Fahrzeugen eine echte Größe. Doch nun verlässt die Manufaktur ihr angestammtes Produktsegment und wagt sich mit einem neuen Fahrzeugkonzept in die Vierradwelt: Der E-Cruiser ist eine extrem reduzierte Fahrmaschine mit Elektroantrieb, bei der Fahrspaß und Freiluftvergnügen im Mittelpunkt stehen.

Als echter Roadster hat der E-Cruiser kein Dach oder Verdeck, nur so viel Karosse wie nötig und keine elektronischen Fahrhilfen wie ABS oder ESP, dafür aber eine direkte Lenkung. Die Sicherheit hat Boom Trikes gleichwohl nicht vernachlässigt und den Roadster harten Crashtests unterzogen. Dank EU-Homologation als Pkw offen gibt es keine Einschränkungen in Sachen Leistung und Geschwindigkeit, und das Fahrzeug kann europaweit zugelassen werden. Helmpflicht besteht für den E-Cruiser nicht, die Insassen sind per Überrollbügel geschützt.