Borg & Beck kehrt nach Deutschland zurück
Unter der traditionsreichen Kupplungsmarke vertreibt der englische Ersatzteillieferant Firstline ein breites Ersatzteilangebot für Antrieb und Fahrwerk.

Am 28. Januar hat der englische Ersatzteillieferant Borg & Beck seinen ersten Standort in Deutschland offiziell eröffnet. Von Ransbach-Baumbach (Rheinland-Pfalz) aus will das Unternehmen künftig den deutschen Markt bedienen. Borg & Beck gehört zu Firstline, einem der größten unabhängigen Kfz-Teilespezialisten der Insel (240 Millionen Pfund Jahresumsatz).
Die Marke Borg & Beck geht auf ein 1903 in den USA gegründetes Unternehmen zurück, das die Keimzelle für den heutigen Borg-Warner-Konzern war und später nach England verkauft wurde. Mittlerweile ist der Markenname im Besitz von Firstline. Zum Angebot gehören zwölf Produktlinien, darunter Kupplungskomponenten, Bremsen, Lenkungs- und Fahrwerksteile, Radlagersätze und vieles mehr. In allen seinen Segmenten erreicht das Unternehmen nach eigenen Angaben über 95 Prozent Marktabdeckung. Zugpferd soll das Kupplungssegment werden, wo sich Borg & Beck als Ergänzung zu den OE-Lieferanten LuK, Valeo und ZF sieht.
Das Lager in Ramsbach mit seinen bislang 15.000 Teilepositionen nimmt ab sofort seinen Betrieb auf. Vertriebsleiter in Deutschland und Österreich ist der ehemalige Carat-Manager Ronald Täffner, der auf mehr als 35 Jahre Berufserfahrung im Aftermarket verweisen kann. Für den Markteintritt hat er sich vorbereitet mit der deutschsprachigen Website www.borgandbeck.com, einem Außendienst, Technik-Hotline, Katalogen sowie der Präsenz bei Tecdoc.
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