Bosch: Diagnostester für die Weste

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Mit den neuen Diagnosetestern OBD 100 und OBD 150 bietet das Unternehmen jetzt auch technikbegeisterten Autofahrern und Hobby-Mechanikern die Möglichkeit zur Schnelldiagnose mittels EOBD.

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Bosch bietet jetzt auch Kleingeräte für die Diagnose an.
Bosch bietet jetzt auch Kleingeräte für die Diagnose an.
(Foto: Bosch)

Mit den beiden handlichen und günstigen Geräten OBD 100 und OBD 150 bietet Bosch zwei neuartige Diagnosewerkzeuge an. Das Stuttgarter Unternehmen richtet sich damit nach eigenen Angaben an „technikbegeisterte Autofahrer“ und „Hobby-Mechaniker“. Sie haben mit diesen die Möglichkeit zur Schnelldiagnose mittels EOBD an ihrem Fahrzeug.

Die kleinen Geräte zeigen Fehlercodes des Motormanagements an, die auch gelöscht werden können. Ebenso können Nutzer aktuelle Sensordaten, Standbilddaten und der Status der Motorkontrollleuchte (MIL) darstellen. Auch Readiness-Codes können sie abrufen. Außerdem liefert die OBD-Schnittstelle Fahrzeuginformationen, die vom Hersteller im System abgelegt wurden. Bedienen lässt sich der 100 Gramm leichte OBD 100 über drei Tasten. Ein zweizeiliges Display zeigt die ausgelesenen Daten an.

Der OBD 150 verfügt über vier Bedientasten, ein mehrzeiliges Display und einen erweiterten Funktionsumfang. Er wiegt 200 Gramm und ist etwas größer. Mit ihm kann der Anwender Ist-Werte auch grafisch darstellen lassen. Zusätzlich kann er die Überwachungsdaten der Lambda-Sonden abrufen. Menüführung und Code-Definitionen stehen in mehreren Sprachen zur Verfügung. In Vorbereitung ist zudem die Möglichkeit, die Software des OBD 150 über das Internet zu aktualisieren.

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