Bosch-Praxis-Tipp: Filterwechsel an Denoxtronic

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Bei Bosch ist die Entwicklung der Adblue-Dosiermodule „Denoxtronic“ mittlerweile in der dritten Generation angekommen. Beim Filterwechsel an diesen Systemen gibt es einiges zu beachten.

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Beim Filterwechsel an Denoxsystemen gibt es einiges zu beachten.
Beim Filterwechsel an Denoxsystemen gibt es einiges zu beachten.
(Foto: Bosch)

Aufgrund der weltweit schärferen Abgasnormen setzt sich im Nutzfahrzeugbereich die Abgasnachbehandlung mittels SCR-Technologie immer mehr durch. Bosch hat mittlerweile bei der Entwicklung der Adblue-Dosiermodule „Denoxtronic“ die dritte Generation herausgebracht. Beim Filterwechsel an diesen Systemen gibt es jedoch einiges zu beachten.

So muss der Filterwechsel mit angeschlossenem Diagnosetester erfolgen. Wichtig ist sauberes Arbeiten, da bereits kleine Schmutzpartikel oder Öl im Denoxtronic-System große Schäden verursachen können. Deshalb sollten das Denoxtronic-System und die Schlauchanschlüsse bereits vor dem Öffnen vorsichtig mit Wasser oder einem Dampfstrahler gereinigt werden. Bei der Denoxtronic 2 lässt sich der Filter zusammen mit dem Deckel abschrauben. Bei Denoxtronic 2.2. wird im Service-Kit ein Ausziehwerkzeug mitgeliefert.

Beim Wechsel muss die Werkstatt beachten, dass der Adblue-Kreislauf unter Druck steht. Dieser Druck muss vor dem Filterwechsel über den Diagnosetester abgebaut, nach dem Filterwechsel und dem Schließen des Hydraulikkreises mit dem Diagnosetester wieder aufgebaut werden. Bosch bietet neben Denoxtronic 1 und 2 auch Denoxtronic 2.2 Dosiermodule an, die in der neuesten Fahrzeuggeneration eingesetzt werden. Denoxtronic 2.2. ist kompakter, erfüllt die Abgasnormen von Euro 5 und ist erstmals für 12- oder 24-Volt-Bordnetze erhältlich und somit auch in leichten Nutzfahrzeugen einsetzbar.

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