Bosch: Rabattaktion für AU-Tester

Autor Steffen Dominsky

Werkstätten können bei den Stuttgartern aus diversen Leitfaden-5-fähigen Abgastestern auswählen. Ein Nachlass soll nun einen Neukauf reizvoller machen.

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Ab 2021 sollen im Rahmen der AU auch Partikel gemessen bzw. gezählt werden.
Ab 2021 sollen im Rahmen der AU auch Partikel gemessen bzw. gezählt werden.
(Bild: Bosch)

Bosch bietet Werkstätten beim Kauf eines AU-Testers im Zeitraum vom 1.4. bis 30.11. einen einmaligen Investitionszuschuss in Höhe von 250 Euro. Auf Wunsch erhalten Werkstätten zusätzlich die Netzwerklizenz zur Connected-Repair-Software für die Vernetzung der Werkstatt im Wert von 250 Euro für 2019 kostenlos dazu. Der Investitionszuschuss wird der Werkstatt auf den mit dem Großhändler vereinbarten Kaufbetrag gewährt. Er ist für die Bosch-Geräte BEA 950, BEA 750, BEA 550 und FSA 740 AU anwendbar. Weitere Details erhalten interessierte Werkstätten bei ihrem Großhändler.

Die Anpassung und Modifizierung der Abgasuntersuchung schreitet weiter voran. So hat der Gesetzgeber den maximal zulässigen Abgasgrenzwert bei allen Euro-6-Fahrzeugen zum 1. Januar gesenkt: beim Fremdzündungsmotor (Benzin) auf 0,1 Vol.-% CO bei erhöhtem Leerlauf, beim Kompressionszündungsmotor (Diesel) auf 0,25 m-1 Trübung. Die dritte und letzte Phase der AU-Anpassung beginnt am 1. Januar 2021. Ab diesem Zeitpunkt wird das Prüfverfahren zur Messung der Partikelanzahl am Endrohr von Dieselfahrzeugen eingeführt. Bei der Entwicklung des Partikelmessgeräts verfolgt Bosch verschiedene Messmethoden und Technologien. Im Lauf des Jahres 2019 sollen die ersten Prototypen getestet werden. Das Partikelmessgerät soll voraussichtlich ab Mitte 2020 erhältlich sein.

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