Ersatzteilversorgung Bosch: Schulungen für die K-Jetronic und neue ABS-Sensoren

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Bosch erweitert kontinuierlich seine Angebote im Klassikbereich. Neben neu aufgelegten Ersatzteilen profitieren Oldtimerbesitzer und Werkstätten auch von speziellen Schulungen.

Gerade für die K-Jetronic liefert Bosch noch bzw. wieder zahlreiche Ersatzteile und bietet Instandsetzungen an.(Bild:  Bosch)
Gerade für die K-Jetronic liefert Bosch noch bzw. wieder zahlreiche Ersatzteile und bietet Instandsetzungen an.
(Bild: Bosch)

„Anfang 1970 herrschte bei Bosch noch große Euphorie über die elektronische D-Jetronic. Es gab Überlegungen, die mechanische Benzineinspritzung ganz einzustellen. Aber die Diesel-Division, der die mechanische Benzineinspritzung zugeordnet war, gab nicht auf. Sie hatte bereits 1967 mit der Entwicklung der rein mechanischen K-Jetronic begonnen und begründete dies vor allem mit Kostenvorteilen gegenüber der D-Jetronic. Auch funktionelle Vorteile spielten eine Rolle, vor allem die direkte Erfassung der vom Motor angesaugten Luftmenge über eine Stauklappe, deren Auslenkung direkt mechanisch mit der Steuerung der Kraftstoffmenge gekoppelt war. Das Hauptproblem war die extrem hohe Herstellgenauigkeit für den Kraftstoffschieber, mit der für kontinuierliche Systeme typischen Mengenvarianz von rund 1 zu 50, bei einer gleichzeitigen hinreichenden Gleichverteilung zwischen den Zylindern“, so blickte Bosch-Mann Hermann Scholl vor 17 Jahren in seinem Vortrag „40 Jahre Jetronic“ zurück.

Komponenten für die K-Jetronic

Für Fahrzeuge mit K-Jetronic ist die Ersatzteilversorgung seitens Bosch besonders gut, so das Stuttgarter Unternehmen. Beispielsweise sind elektrische Kraftstoffpumpen, Einspritzventile, Kaltstartventile und Drosselklappenschalter noch für viele Fahrzeuge verfügbar. Kraftstoffspeicher und Thermozeitschalter hat man neu aufgelegt. Warmlaufregler, Luftmengenmesser, Mengenteiler und Drucksteller werden nach wie vor über den Service „1:1 REMAN“ instandgesetzt. Und auch Steuergeräte im Fall KA-/KE-Jetronic können über den Bosch Electronic Service repariert werden.

Das Stauscheibenpotentiometer, das bei der KE-Jetronic zum Einsatz kommt, befindet sich am Luftmengenmesser und ist mit der Welle der Stauklappe verbunden. So wird die Bewegung bzw. Stellung der Stauklappe dem Steuergerät mitgeteilt und es erfolgt eine Beschleunigungsanreicherung. Das Stauscheibenpotentiometer ist unter der Teilenummer F026T03021 lieferbar.

Weitere Raddrehzahlsensoren bestellbar und neue Klassikschulungen

Seit Anfang des Jahres fertigt Bosch ausgelaufene Raddrehzahlsensoren wieder nach, die für die Funktion des 1978 vorgestellten ABS-Systems von elementarer Bedeutung sind. Jetzt haben die Verantwortlichen das Angebot um neue Sachnummern für weitere Fahrzeuge erweitert. Dazu zählen solche für klassische Fahrzeuge von BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen.

Apropos K-Jetronic: Auch 2025 wird Bosch wieder diverse Klassik-Schulungen für technikbegeisterte Besitzer von Young- und Oldtimern bzw. Werkstattmitarbeiter anbieten. Erste Termine gibt es bereits für besagtes Einspritzsystem. Termine für weitere Kraftstoff- sowie Zündungssysteme und für Starter und Generatoren werden folgen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Young- und Oldtimer

Dossier

Chancen mit dem Classic Business

Das Geschäft mit Old- und Youngtimern ist nach wie vor umsatzstark.
(Bildquelle: VCG)

Old- und Youngtimer sind emotional, die Fahrzeughalter meist loyale und spendable Kunden in der Werkstatt. Da wundert es nicht, dass laut einer Branchenbefragung knapp die Hälfte der Kfz-Unternehmen die Entwicklung des Classic-Servicemarktes positiv einschätzt. Nur 5 bis 10 Prozent erwarten das Gegenteil. Aber: Nebenher lässt sich ein erfolgreiches Classic Business nicht aufziehen. Wissen ist gefragt – auch woher man Wissen im Bedarfsfall nimmt. »kfz-betrieb« hat viel aktuellen Input zusammengetragen. Mehr zu den „Chancen im und rund ums Classic Business“ lesen Sie im Online-Dossier.

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