Bosch will Beissbarth und Sicam verkaufen

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Der Bosch-Konzern strukturiert kräftig um: Nach dem Verkauf der Lichtmaschinen- und Anlassersparte stehen jetzt auch die Tochterunternehmen Beissbarth und Sicam zum Verkauf.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Der Bosch-Konzern richtet seinen Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket neu aus. Der Fokus soll nach Unternehmensangaben auf vernetzten Produkten und Dienstleistungen liegen. Der Konzern hat zunächst die 350 Beschäftigten von Beissbarth und Sicam an den betroffenen Standorten München und Correggio (Italien) intern über die Verkaufsabsichten informiert.

Wie sich der geplante Verkauf auf die Garantie und Serviceleistungen wie beispielsweise Fahrzeugdatenupdates auswirkt, ist noch unklar, ein Unternehmenssprecher gab auf Anfrage der Redaktion dazu keine weitere Auskunft.

Beissbarth liefert Produkte für die Fahrwerksvermessung und Bremsprüfstände mit Schwerpunkt Vertragshändler, Sicam entwickelt und produziert Reifenservicegeräte. Einen Käufer für die erst 2007 erworbenen Unternehmen scheint es bisher noch nicht zu geben. Weitere Bereiche wie beispielsweise Klimaservicegeräte stehen nach Unternehmensangaben derzeit nicht zur Disposition.

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