Großeinsatz Brand im Autohaus löst Asbest-Alarm aus

Von Julia Mauritz 1 min Lesedauer

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Rund 130 Einsatzkräfte mussten in Landau in der Pfalz ausrücken, nachdem ein Autohaus in Flammen aufgegangen war. Erschwert wurde der Einsatz, weil im Gebäude belasteter Baustoff verbaut worden war.

Auch nachdem der Autohausbrand gelöscht war, ging der Einsatz weiter.(Bild:  Stadt Landau)
Auch nachdem der Autohausbrand gelöscht war, ging der Einsatz weiter.
(Bild: Stadt Landau)

In der Stadt Landau ist am vergangenen Wochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag das freie Autohaus Horn niedergebrannt. Der entstandenen Sachschaden ließe sich noch nicht beziffern, vermeldet das Polizeipräsidium Rheinpfalz. Das im Jahr 1986 gegründete Familienunternehmen ist Kfz-Meisterbetrieb und verkauft ein breites Portfolio an Gebrauchtwagen – Kleinwagen genauso wie Fahrzeuge der Luxusklasse, Sportwagen und Nutzfahrzeuge.

Bereits während den Löscharbeiten hatten die freiwillige Feuerwehr Landau und die Stadt Landau nach eigenen Angaben Vorkehrungen getroffen, um die Einwohner, die in der Nähe der Brandstelle wohnen, zu schützen. Es lag die Vermutung nahe, dass im Gebäude Asbest verbaut sein könnte.

Die Einsatzkräfte berieselten auch nach den Löscharbeiten weiter das Gebäude, um eventuell vorhandene Asbestfasern zu binden. Angrenzende Straßen wurden gesperrt. Die Bevölkerung im Umkreis der Brandstelle wurde gewarnt, und es wurden vorsorglich zwei Mehrfamilienhäuser evakuiert. Zudem wurde die Bevölkerung unter anderem aufgerufen, Gegenstände im Freien gründlich zu reinigen. Der Asbestverdacht wurde einige Tage nach dem Brand durch ein Gutachten bestätigt.

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