Volkswagen-Rückruf Brandgefahr bei ID-Modellen

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Der Konzern überprüft weltweit rund 95.000 Stromer der Kernmarke und von Cupra. Ein Batteriefehler kann einen Brand auslösen.

Unter anderem beim ID-Buzz muss die Batterie in der Vertragswerkstatt gecheckt werden.(Bild:  Volkswagen AG)
Unter anderem beim ID-Buzz muss die Batterie in der Vertragswerkstatt gecheckt werden.
(Bild: Volkswagen AG)

Volkswagen muss mehrere Elektro-Modelle in die Werkstatt zurückholen. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) geht es weltweit um 74.579 Einheiten der Baureihen ID-3, ID-4, ID-5, ID-Buzz und ID-Buzz-Cargo sowie um 19.452 Cupra Born. Sie verließen zu unterschiedlichen Zeiträumen zwischen 7. Februar 2022 und 23. August 2024 das Werk. Auf den Heimatmarkt entfallen den Angaben zufolge 22.182 Stromer der Kernmarke und 5.976 der spanischen Tochter.

Kern des Problems: Einzelne Module der Hochvoltbatterie entsprechen offenbar nicht den Vorgaben. Das kann sich zunächst harmlos auswirken, etwa durch eine reduzierte Reichweite oder eine gelbe Warnleuchte im Display. Im schlimmsten Fall droht jedoch ein Brand des Fahrzeugs.

Als Abhilfe sieht der Hersteller ein Software-Update vor. Zusätzlich werden die Batterie-Module überprüft. Falls notwendig, tauschen die Werkstätten einzelne Komponenten aus. Das KBA überwacht die Rückrufe mit den internen Codes „93MI“ (VW) und „93S4“ (Cupra).

Schon im Januar gab es übrigens einen Warnhinweis aus Flensburg wegen dem gleichen Problem. Der Rückruf „93MU“ fällt allerdings deutlich kleiner aus: es sind nur 323 Einheiten des ID-3, ID-7 und ID-Buzz (Cargo) aus dem Bauzeitraum 2. September 2023 bis 21. März 2024 involviert, davon 114 bei uns.

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