Mercedes-Rückruf Brandrisiko bei EQA und EQB

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Die Baureihe 243 benötigt eine Aktualisierung des Batteriemanagementsystems. Die steht allerdings noch nicht zur Verfügung. Bis dahin soll der HV-Speicher zu maximal 80 Prozent geladen werden.

Unter anderem müssen Hunderte EQAs bei den Servicepartnern von Mercedes vorstellig werden.(Bild:  Rosenow – »kfz-betrieb«)
Unter anderem müssen Hunderte EQAs bei den Servicepartnern von Mercedes vorstellig werden.
(Bild: Rosenow – »kfz-betrieb«)

Mercedes hat einen Rückruf für die Elektro-Baureihe 243 gestartet. Weltweit benötigen rund 34.000 Einheiten des EQA und EQB ein etwa halbstündiges Update der Software des Batteriemanagementsystems. Ansonsten könnte ein Kurzschluss in dem Hochvoltspeicher zum Brand führen. Voraussetzung dafür sei das „Vorliegen einer Kombination von spezifischen Produktions- und Einsatzbedingungen“, erklärte ein Konzernsprecher auf Nachfrage, ohne ins Detail zu gehen.

Eine Überhitzung kann offensichtlich auch im geparkten Zustand auftreten. „Der Mercedes-Benz AG sind vereinzelte Sachschäden bekannt“, heißt es von Seiten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Bis die Abhilfemaßnahme zur Verfügung stehe, würden Kunden angewiesen, ihre Batterie nur bis maximal 80 Prozent zu laden, so der Sprecher. Wann die Aktualisierung starten kann, ließ er offen. In den USA ist ein Startzeitpunkt zu Beginn des zweiten Quartals in Aussicht gestellt. Dort gilt der Rückruf für rund 7.400 Stromer, bei uns laut KBA für über 3.100 Einheiten der Modelljahre 2022 bis 2024. Die interne Rückrufnummer lautet „5496507“.

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