Bremsentechnik: Perfekt geplant
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Verrostete oder verzogene Bremsscheibe müssen nicht gleich ins Alteisen. Viele kann man mit kundiger Hand und einer Abdrehmaschine aufbereiten. Oft ist das sinnvoller als ein Austausch (Stichwort E-Auto) – aber nicht immer möglich oder erlaubt.
Mit rauhem Fauchen beißt der Drehstahl der Abdrehmaschine in die rostnarbige Bremsscheibe des grauen Opel Meriva. Unaufhaltsam wandert er vom Nabentopf zum Außenrand der Reibfläche und hinterlässt sie metallisch blank und perfekt planparallel. Zufrieden mustert Dietmar Schlereth, Kfz-Mechaniker bei der Firma Autoservice Halbig in Oberthulba, das Resultat seiner Arbeit.
Korrosion nagt am Metall
Der gebrauchte Meriva stand zwar nur einige Wochen im Freien, bis er einen neuen Besitzer fand. Doch das feuchte Winterwetter hat seine Chance genutzt und die ehemals blanken Reibflächen unbarmherzig in eine unebene Rostwüste verwandelt. Vielleicht führte auch sein Weg auf den Gebrauchtwagenparkplatz über eine gut gesalzene Bundesstraße durch die Mittelgebirgslandschaft der Rhön. Üblicherweise hat ein Betrieb mit diesem bei Langstehern – egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen – häufig auftretenden Problem drei Möglichkeiten:
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