Stellantis-Rückruf Bremspedal kann abgehen

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Der Stellantis-Konzern holt in Deutschland 11.000 Mild- und Plug-In-Hybride in die Vertragsbetriebe und weist die Kunden bis zur Reparatur auf Möglichkeiten hin, das Auto anderweitig zum Stehen zu bringen.

Auch Tonale-Fahrer sind von der aktuellen Rückrufaktion betroffen. (Bild:  Alfa Romeo)
Auch Tonale-Fahrer sind von der aktuellen Rückrufaktion betroffen.
(Bild: Alfa Romeo)

Stellantis ruft in Deutschland etwas über 11.000 Einheiten zurück, weil sich deren Bremspedal bei Betätigung lösen kann. „Dem Unternehmen sind weltweit 15 Fälle bekannt, darunter ein Unfall bei geringer Geschwindigkeit, aber keinerlei Personenschäden", sagte ein Konzernsprecher auf Anfrage.

Betroffen seien Mild-Hybrid- (MHEV) und Plug-In-Hybrid-Versionen (PHEV) des Jeep Renegade und Compass, Fiat 500X und Alfa Romeo Tonale, hieß es. Sie liefen zwischen Juli 2023 und Oktober 2024 vom Band. Die betroffenen Kunden seien bereits angeschrieben und über die anstehende Reparatur informiert worden. Sie firmiert intern unter den Herstellercodes „B7B“ (Jeep), „6920“ (Fiat) und „6921“ (Alfa) und ist nach unseren Informationen weltweit für etwa 92.000 Einheiten vorgesehen.

Alternativ die Parkbremse halten

„Die Abhilfe, die in einer Verstärkung des Bremspedals besteht, dauert nur eine halbe Stunde und ist selbstverständlich kostenlos“, kündigte der Sprecher an. Das Unternehmen bitte die Besitzer zudem dringend, die Anweisungen auf ihren Rückrufmitteilungen zu befolgen.

Sollte das Problem auftreten, könne das Fahrzeug nämlich trotzdem kontrolliert abgebremst werden, indem die elektronische Parkbremse in der Mittelkonsole während der Fahrt angezogen und gehalten werde, betonte der Sprecher. Außerdem greife das automatische Notbremssystem, sofern es nicht deaktiviert sei, ohne weiteres Zutun des Fahrers ein, wenn es erkenne, dass eine Kollision drohe.

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