Britischer Großhändler übernimmt Coler

Von Jens Rehberg

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Fabian Roberg hat die Coler GmbH & Co. KG an die Londoner Alliance Automotive Group verkauft. Allerdings müssen die Kartellbehörden noch zustimmen.

Coler-Zentrale in Münster(Foto:  Coler)
Coler-Zentrale in Münster
(Foto: Coler)

Der Londoner Teilegroßhändler Alliance Automotive Group hat die Coler GmbH & Co. KG gekauft und steigt damit in den deutschen Aftermarket ein. Dies hat das Münsteraner Teilehandelsunternehmen am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Die Zustimmung der Kartellbehörden zu dem Verkauf steht allerdings noch aus.

Laut der Mitteilung soll Coler weiterhin als selbstständiges Unternehmen am deutschen Markt agieren. Auch in der operativen Führung wollen die neuen Eigentümer Kontinuität wahren. Geleitet wird das Unternehmen weiterhin vom bisherigen Alleingesellschafter Julius Fabian Roberg sowie von Martin Treek. Auch die Vertriebsverantwortlichen bleiben an Bord.

Der 1924 gegründete Kfz-Teile-Händler Coler erstreckt sich im Westen der Republik über ein Filialnetz von 30 Verkaufshäusern. Zu seinem Kundenstamm gehören nach eigenen Angaben über 15.000 Servicebetriebe.

Die Alliance Automotive Group gehört der amerikanischen Investmentgesellschaft Blackstone sowie den Unternehmensgründern und setzte zuletzt mit über 4.500 Mitarbeitern rund 1,6 Milliarden Euro um. Der Teilegroßhändler war bislang in Großbritannien und Frankreich aktiv.

Mit der Übernahme setzt sich die Neustrukturierung des Kfz-Teilegroßhandels in Deutschland fort. Zuletzt hatte Wessels + Müller den Konkurrenten Trost übernommen, allerdings nur unter Auflagen der Kartellbehörden.

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