ZDK vor Europawahl Brüssel soll schnell den Datenzugang regulieren

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Mit einigen Ergebnissen der Europapolitik ist der ZDK unzufrieden und formuliert an das neu zu wählende EU-Parlament seine Erwartungen. Allen voran geht es dabei um die Gesetzgebung zur sektorspezifischen Regulierung.

ZDK-Präsident Arne Joswig stellt Forderungen an das neue Europaparlament. (Bild:  ZDK)
ZDK-Präsident Arne Joswig stellt Forderungen an das neue Europaparlament.
(Bild: ZDK)

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Mit einigen Ergebnissen der Europapolitik in den vergangenen fünf Jahren zeigt sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) unzufrieden und formuliert deshalb seine Erwartungen und Forderungen an das neu zu wählende Europaparlament. Mit Friedrich Trosse ist der ZDK in Brüssel gut aufgestellt und bereitet sich systematisch auf die neue Legislaturperiode des Europaparlaments vor.

Vor allem die seit Jahren geforderte Regulierung zu den Fahrzeugdaten steht weiterhin aus. Einen Entwurf zu einer sektorspezifischen Regulierung des Zugangs zu Fahrzeugdaten, -ressourcen und -funktionen (SSL) hatte die Europäische Union in der vergangenen Legislaturperiode zwar erarbeitet und der EU-Kommission schließlich im Dezember 2023 zur Veröffentlichung vorgelegt. Diese erfolgte aber nicht. Bis zuletzt hatte die Kfz-Branche hart daran gearbeitet. Jetzt geht es darum, das Thema mit hoher Priorität in der neuen Legislaturperiode auf die Tagesordnung zu setzen.