BU Drive: „Remanufacturer of the Year“
Die Auszeichnung wurde als Höhepunkt der diesjährigen Messe Rematec an Herrn Dr. Carsten Bücker verliehen. Sie würdigt Persönlichkeiten und Institutionen für außergewöhnliche Leistungen, die der gesamten Branche zuteil werden.
Die begehrte Trophäe hat sich in den vergangenen Jahren als eine der höchsten Auszeichnungen der Branche etabliert. Vergeben wird der Titel von einem Gremium aus anerkannten Branchenkennern: den Rematec-News, dem führenden Magazin der Instandsetzungsbranche, der weltweit mit 1000 Mitgliedern organisierten APRA (Automotive Parts Remanufacturers Association) und der FIRM, dem europäischen Verband für unabhängige Motoreninstandsetzer, dem ebenso über 1000 Unternehmen angehören.
Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten und Institutionen für außergewöhnliche Leistungen, die der gesamten Branche zuteil werden. Aus den Reihen der Nominierten überzeugte Dr. Carsten Bücker die Jury mit seinem Engagement für ein zukunftsweisendes Forschungsprojekt, in dem in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation der Universität Bayreuth neue Technologien in der industriellen Instandsetzung entwickelt und in die industrielle Praxis umgesetzt werden. Die Ergebnisse dieser mehrjährigen und kostenintensiven Studien werden veröffentlicht, sodass auch andere Unternehmen von dieser Investition der BU Drive profitieren können.
Instandsetzung hat zahlreiche Vorteile
„Der aktuellen Krise und den Anforderungen der Zukunft muss die gesamte Branche durch Zusammenarbeit begegnen“, so appellierte Dr. Carsten Bücker in Amsterdam. „Forschung und Entwicklung für eine Ressourcen schonende Produktion sind der Schlüssel, um der industriellen Instandsetzung den Platz zu verschaffen, der ihr in Zeiten von Wirtschaftskrise und notwendigem Umwelt- und Klimaschutz zusteht.“
Die Umwelt-, Qualitäts- und Kostenbilanz der industriellen Instandsetzung ist beeindruckend: Im Vergleich zur Verwendung neuer Motoren können bei der Instandsetzung 50 bis 90 Prozent der Bauteile durch geeignete Technologien wieder verwendet werden, was zu erheblichen Einsparungen an weiterverarbeiteten Rohstoffen führt. Der Energieverbrauch für die Instandsetzung ist gegenüber der Neufertigung eines Aggregats bis zu 90 Prozent geringer.
Energie- und Materialersparnis gehen Hand in Hand mit der erheblichen Reduzierung von CO2-Emissionen. Neben der Umwelt profitiert auch der Kunde: Ein instandgesetzter Motor kostet den Kunden nur zwischen 60 und 75 Prozent des vergleichbaren Neumotors. Qualitativ und technisch entsprechen instandgesetzte Motoren dagegen zu 100 Prozent dem Neuteil und bieten dieselben Garantieleistungen. Dies wird gesichert durch definierte Reinigungs-, Analyse und Bearbeitungsprozesse der Hauptkomponenten des Motors.
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