Kfz-Steuer für historische Fahrzeuge Wollen die Grünen das H-Kennzeichen abschaffen?

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Der Bundesrechnungshof übt Kritik an der steuerlichen Behandlung von Oldtimern – nun springen auch die Grünen auf diesen „Zug“ auf. Die Rede ist von „Subventionierung älterer Alltagsfahrzeuge“. Carsten Müller (CDU) vom Parlamentskreis Automobiles Kulturgut hält dagegen.

Ist die Kritik von Bundesrechnungshof und Grünen an der steuerlichen Behandlung von historischen Fahrzeugen gerechtfertigt? Wer rechnen kann, sagt nein.(Bild:  Diehl – VCG)
Ist die Kritik von Bundesrechnungshof und Grünen an der steuerlichen Behandlung von historischen Fahrzeugen gerechtfertigt? Wer rechnen kann, sagt nein.
(Bild: Diehl – VCG)

„Immer mehr Oldtimer-Kennzeichen für Alltagsfahrzeuge: hoher Steuerverzicht und Schadstoffbelastung“ – mit dieser Überschrift kritisierte der Bundesrechnungshof (BRH) im Mai die pauschale Besteuerung von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen. Zitat aus der BRH-Bemerkung Nr. 36: „Die rasante Zunahme auf fast 400.000 steuerlich begünstigte Fahrzeuge führt dazu, dass die jährlichen Einnahmen bei der Kraftfahrzeugsteuer um 170 Millionen Euro geringer ausfallen. Der Bundesrechnungshof hält es für zwingend erforderlich, die Fehlentwicklungen zu beseitigen.“ »kfz-betrieb« berichtete.