Pressebericht BYD trennt sich offenbar von Deutschland-Importeur Hedin

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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BYD kommt in Deutschland beim Absatz nicht voran. Nahezu vom Marktstart an gab es wohl Reibereien zwischen dem Hersteller und seinem Importeur Hedin. Nach einem Bericht des „Manager Magazins“ wollen die Chinesen nun einen Schlussstrich ziehen.

Bei BYD strahlt nur das Logo. Das Geschäft in Deutschland läuft langsamer an als geplant.(Bild:  Wehner - VCG)
Bei BYD strahlt nur das Logo. Das Geschäft in Deutschland läuft langsamer an als geplant.
(Bild: Wehner - VCG)

BYD will sich angeblich von seinem Deutschland-Importeur Hedin trennen. Wie das „Manager Magazin“ von mehreren mit der Situation vertrauten Personen erfahren hat, will der Hersteller den Vertrieb hierzulande ab Oktober selbst übernehmen. Weder BYD noch Hedin wollten sich dem „Manager Magazin“ gegenüber zur Thematik äußern. Ein BYD-Sprecher teilte lediglich mit, es sei zu früh, „um solche Prozesse zu kommentieren“.

BYD war Anfang 2023 auf dem deutschen Markt gestartet. Das Netz besteht aus wenigen großen Handelsgruppen, die jeweils relativ große Marktgebiete abdecken sollen. Zum Jahresbeginn 2024 waren rund 20 Vertriebsstandorte aktiv.