Cadillac im neuen Lederkleid
Leder ist das edelste Innenraummaterial, aber teuer und maschinell schwierig zu verarbeiten. Darum verwendet Cadillac im neuen CTS das lederähnliche PUR-Bezugmaterial Benova von Benecke-Kaliko.
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Rund 10 000 Euro billiger als Audi A6, BMW 5er oder Mercedes E-Klasse und mit markanter Linienführung: So gestylt will der seit Ende 2007 in Deutschland angebotene Cadillac CTS 2008 die deutsche Oberklasse aufmischen.
Im Innenraum des CTS wächst die Mittelkonsole V-förmig in die Armaturentafel, das Cockpit ist klar und einfach gestaltet, die Lüftungsdüsen stehen ebenso senkrecht wie die Scheinwerfer an Bug und Heck, die Verarbeitung wirkt penibel, die Ziernähte sind akkurat gesetzt.
Die Armaturenbrettoberfläche und weite Teile der Tür bespannt der Hannoveraner Lieferant Benecke-Kaliko mit dem PUR-Bezugmaterial Benova. „Leder täuschend ähnlich und stellenweise gekonnt mit Nähten abgesteppt“, urteilt beispielsweise das Nachrichtenmagazin „Focus“. Etwas nüchterner beschreibt Program Manager Dirk Matthijs vom Benecke-Kaliko-Vertriebsteam in Auburn Hills das neue Denken bei Cadillac: „Den größten Fortschritt haben die Entwickler des Fahrzeugs bei der Innenausstattung gemacht.“ Insgesamt 20 000 Cadillac will GM im Jahr 2010 in Europa verkaufen.
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