Cadillac: Noch eine Schippe mehr

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Jens Rehberg / Jens Rehberg

Das US-Premiumfabrikat ist in Deutschland gut ins neue Verkaufsjahr gestartet und will im Gesamtjahr auf niedrigem Niveau immerhin mehr als ein Drittel wachsen. Die Opel-Übernahme durch PSA sieht GM-Vice-President Felix Weller absolut gelassen.

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Felix Weller zur Opel-Übernahme durch PSA: „Es ändert nichts an der Ausrichtung oder der Strategie von Cadillac Europe.“
Felix Weller zur Opel-Übernahme durch PSA: „Es ändert nichts an der Ausrichtung oder der Strategie von Cadillac Europe.“
(Bild: Rehberg)

Redaktion: Sie haben die Escala-Studie nach Genf mitgebracht…

Der Escala zeigt unter anderem, was wir an Technologie-Integration und Materialqualität können. Das Auto wäre im Prinzip bereit für die Produktion. Aber derzeit liegen nun mal andere Fahrzeugsegmente im Trend. Sie werden aber auf jeden Fall viele Designelemente und Technologien aus der Studie in unseren kommenden Modellen sehen.

2016 haben Sie in Deutschland – zwar auf niedrigem Niveau, aber immerhin – fast ein Drittel mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr. Wie ist der Verkaufsstart 2017 gelaufen und was haben Sie sich für dieses Jahr vertriebsseitig vorgenommen?

Wir sind sehr gut ins neue Jahr gestartet und konnten uns in den ersten beiden Monaten noch einmal 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Diesen Trend wollen wir fortsetzen – vielleicht sogar noch ein Schippe drauflegen. Wir wollen von der Produktverfügbarkeit unserer neueren Modelle XT5, CT6 und Camaro profitieren und streben damit für das Gesamtjahr ein Wachstum zwischen 30 und 40 Prozent an.