Cars Vivendi unterstützt Mehrmarkengeschäft

Autor / Redakteur: Stephan Richter /

Paul Fuchs, Gründer von Cars Vivendi, sieht im Mehrmarkengeschäft die Zukunft des Automobilhandels. Voraussetzung ist ein Leistungsangebot der Betriebe, das die Wünsche der Kunden erfüllt.

Über die Markengemeinschaft Cars Vivendi können Autohändler Neu- und Gebrauchtwagen aller verfügbarer Marken sowie Teile und Zubehör beziehen. Mit diesem Geschäftsmodell unterstütze das Unternehmen den Autohandel, der sich im Mehrmarkenhandel neu positionieren müsse, erläuterte Vorstandmitglied Paul M. Fuchs im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE«.

Es habe sich herausgestellt, dass eine Zweit- oder Drittmarke die Unternehmen eher belaste, als ihnen nütze. Das Multimarkenhandels- und Werkstattkonzept von Cars Vivendi, soll laut Fuchs den Autohäusern helfen, sich besser auf Wechselkunden einzustellen. „Wer auf spezielle Wünsche und Kaufmotive der Autokäufer nicht eingeht, läuft Gefahr seine Kunden zu verlieren“, sagt Fuchs.

Bislang zählt Cars Vivendi 100 Händler zu seinen Kunden. Das angestrebte Ziel seien 250 Partner, so Fuchs. „Wir suchen Autohäuser mit maximal drei bis vier Standorten und wählen dabei gezielt aus. Die Händler müssen hinter unserem Konzept stehen.“ Besonders gute Angebote stellt Cars Vivendi bei den großen Autobörsen ein, um weitere Kundschaft für die angeschlossenen Händler zu generieren. Die gehandelten Fahrzeuge sind EU-Importe.

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Eigene Händlerseiten

Jedes Autohaus erhält von Cars Vivendi eine eigene Unterseite auf www.cars-vivendi.de. Über eine Postleitzahlsuche können Autokäufer einen Händler in ihrer Nähe suchen. Zuvor haben sie die Möglichkeit das Fahrzeug- und Teileangebot einzusehen.

Im geschlossenen Händlerbereich bietet Cars Vivendi eine Übersicht über alle Marken und Modelle. So können sich die Verkäufer gezielt über die angebotenen Fahrzeuge informieren. Desweiteren sind Kalkulationssysteme für Kostenvoranschläge, Rechnungserstellung, Bestandsanalysen sowie eine Finanzierungsrechner verfügbar. Der Händler habe einen direkten Einblick auf die Lagerbestände der Lieferanten über Verfügbarkeit von Reifen, Felgen, Ersatzteile/Zubehör oder Autoglas. Bei speziellen Fragen bietet Cars Vivendi eine Hotline an.

Zusätzliche Dienstleistungen

Zudem stehen elektronische Werkstatthandbücher aller Fabrikate, Füllmengen, Schaltpläne, Drehmomente sowie Ein- und Ausbauanleitungen bereit. „Dennoch raten wir all unseren Cars Vivendi Markenpartnern dringend dazu, auf jeden Fall ihre Herstellerverträge zu behalten“, sagt Fuchs. Über den Hersteller habe sich das Autohaus einen Namen gemacht und könne weiterhin Garantie und Kulanzarbeiten abrechnen. „Wir möchten den Autohändlern bewusst machen, dass der Einkauf über eine große Markenverbundgruppe effizienter ist, zumal die Lieferanten die Industrie ist, die auch den Großhandel beliefert.“

Lesen sie in der Ausgabe 41 des »kfz-betrieb« einen Anwenderbericht über Cars Vivendi aus dem Autohaus Jansen in Viersen.

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