Carwow: „Nicht der Billige gewinnt“

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Martin Achter / Dr. Martin Achter

Im Frühjahr ist der Deutschland-Ableger der britischen Neuwagenplattform Carwow an den Start gegangen. Geschäftsführer Philipp Sayler von Amende erläutert, warum sein Portal den Preiskampf in der Branche nicht weiter vorantreibt.

Philipp Sayler von Amende legt bei der Gewinnung von Händlerpartnern für die Neuwagenplattform derzeit den Fokus auf Ballungsräume.
Philipp Sayler von Amende legt bei der Gewinnung von Händlerpartnern für die Neuwagenplattform derzeit den Fokus auf Ballungsräume.
(Bild: Achter)

Redaktion: Herr Sayler von Amende, Carwow ist jetzt seit Mai in Deutschland aktiv. Wie ist der Markteintritt verlaufen?

Philipp Sayler von Amende: Die Resonanz ist gut. Es kommen viele Händler auf uns zu, die mit uns zusammenarbeiten wollen. Im Mai haben wir mit rund 30 Partnern begonnen, die über unsere Plattform Neuwagen anbieten. Mittlerweile sind es 200 Händler. Wir sind offen für Autohäuser aller Marken, wenngleich wir uns derzeit auf ausgewählte Marken konzentrieren. Das Portfolio umfasst momentan 13 Fabrikate, wird aber weiter wachsen.

Neuwagenvermittler gibt es einige. Wie unterscheidet sich Carwow von ihnen?

Wir sind kein Vermittler. Diese stehen in Konkurrenz zum Autohaus und differenzieren sich nur über den Preis. Wir sind ein Onlinemarktplatz für Neuwagen, verstehen uns als Partner des Handels und helfen ihm, den digitalen Wandel zu meistern. Unsere Kompetenzen liegen im Bereich Technologie, Anwendererfahrung und Marketingeffizienz. Wir bringen Neuwageninteressenten und Vertragshändler auf einer neutralen und objektiven Plattform zusammen. Die Angebote von Händlern auf Carwow differenzieren sich untereinander vor allem durch den Standort und über den jeweiligen Kundenservice der Händler.