Chevrolet: Rückruf wegen Bremsproblemen

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Chevrolet ruft ab Anfang Oktober in Deutschland 49.000 Autos in die Werkstätten. Ein klemmendes Ventil im ABS-Modul kann zu einer verringerten Bremsleistung führen.

Der Chevrolet Matiz gehört zu den vom Rückruf betroffenen Modellen.
Der Chevrolet Matiz gehört zu den vom Rückruf betroffenen Modellen.
(Foto: Archiv)

Chevrolet ruft ab Anfang Oktober in Deutschland 49.000 Autos wegen Problemen mit den Bremsen in die Werkstätten. Wie ein Sprecher des Importeurs auf Anfrage bestätigte, könne ein Ventil im ABS-Modul klemmen, was wiederum zu einer verringerten Bremsleistung führen könne. Bei den betroffenen Fahrzeugen sei werksseitig eine falsche Bremsflüssigkeit eingefüllt worden.

Konkret geht es um folgende Fahrzeuge: Aveo bzw. Kalos der Modelljahre 2009 bis 2011, Epica der Modelljahre 2008 bis 2010, Lacetti bzw. Nubira der Modelljahre 2007 und 2008, Matiz bzw. Spark der Modelljahre 2007 bis 2009 und Captiva der Modelljahre 2007 bis 2010. Außerdem ist auch der zum Captiva baugleiche Opel-Antara betroffen.

Die Fahrzeughalter werden über das Kraftfahrt-Bundesamt angeschrieben. In der Werkstatt wird die Bremsflüssigkeit und falls nötig auch das ABS-Modul ausgetauscht. Dafür sind maximal 140 Minuten veranschlagt.

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