„Qualität statt Quantität“ Chinas Regierung reglementiert E-Auto-Export

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Durch Überproduktion und Wettbewerb drängen Chinas Autohersteller verstärkt ins Ausland. Zuletzt sorgten jedoch fragwürdige Exportpraktiken für Schlagzeilen. Die chinesische Regierung schreitet nun ein.

Auf der IAA 2025 zeigte der chinesische Autohersteller Changan Modelle seiner Marke Avatr. Der Export nach Europa ist das Ziel. (Bild:  Prawitz - VCG)
Auf der IAA 2025 zeigte der chinesische Autohersteller Changan Modelle seiner Marke Avatr. Der Export nach Europa ist das Ziel.
(Bild: Prawitz - VCG)

China führt erstmals Exportlizenzen für E-Autos ein. Ab dem 1. Januar 2026 müssen Unternehmen, die reine Elektroautos im Ausland verkaufen wollen, eine solche Lizenz beantragen, gaben das chinesische Handelsministerium und drei weitere Behörden Ende September gleichzeitig bekannt.

Damit soll „der gesunde Ausbau des Handels mit New-Energy-Fahrzeugen gefördert werden“, heißt es in der Ankündigung des neuen Lizenz-Systems. Unter dem Begriff „New Energy Vehicles“ (NEV) werden in China vorwiegend E-Autos und Hybride, sowie Autos mit alternativen Antrieben wie der Brennstoffzelle zusammengefasst.