China-Marke Nio setzt stärker auf Autohaus-ähnliche Standorte

Von Andreas Wehner 3 min Lesedauer

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In einem ehemaligen Ferrari-Betrieb hat der chinesische Autobauer in München den ersten sogenannten Nio-Hub eröffnet. Er kombiniert Verkauf, Auslieferung und Service – und ähnelt stärker als andere Nio-Standorte einem klassischen Autohaus. Künftig sollen noch mehr Nio-Hubs entstehen.

Nio betreibt seit Sommer einen sogenannten Nio-Hub in München.(Bild:  Wehner - VCG)
Nio betreibt seit Sommer einen sogenannten Nio-Hub in München.
(Bild: Wehner - VCG)

Nio will künftig mehr Standorte eröffnen, die stärker klassischen Autohäusern ähneln. Das kündigte der Chef von Nio in Deutschland, Ralph Kranz, im Interview mit »kfz-betrieb« an. Im Sommer hatte das chinesische Fabrikat in München den ersten sogenannten Nio-Hub eröffnet – in einem früheren Ferrari-Autohaus direkt an der Stadtautobahn A94. Dort gibt es einen großen Showroom, eine Werkstatt und eine große Tiefgarage mit vielen Stellplätzen.

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„Wir denken gerade darüber nach, ob wir einen Fokus auf solche Standorte legen“, sagte Kranz. Bislang setzte das Fabrikat vor allem auf seine so genannten Nio-Houses in Innenstädten, von denen es in Deutschland bisher drei in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf gibt. Außerdem nutzt Nio mehrere über Deutschland verteilte Handover-Center zur Auslieferung seiner Fahrzeuge. Zudem gibt es dort die Möglichkeit für Probefahrten.