Christoph Konrad vertritt ZDK in Berlin
Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe sichert sich einen profilierten Interessenvertreter. Der ehemalige Europaabgeordnete Christoph Konrad übernimmt die Leitung der ZDK-Geschäftstelle in Berlin.
Wechsel in der ZDK-Geschäftsstelle Berlin: Der ehemalige Europaabgeordnete Dr. Christoph Konrad tritt nach Angaben des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) die Nachfolge von Volker Kuhn an. Letzterer gehe nach 18 Jahren erfolgreicher Tätigkeit für den Verband in den Ruhestand, heißt es in einer Mitteilung.
Sein Nachfolger Christoph Konrad übernimmt das Amt Anfang Juni 2011. Er gehörte fünfzehn Jahre dem EU-Parlament an und schied 2009 aus. Während seiner Tätigkeit in Brüssel arbeitete der Politiker unter anderem im Ausschuss für Wirtschaft und Währung und war dort Berichterstatter für das Thema Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung.
Befürworter einer GVO-Verlängerung
In seiner Funktion als Europaabgeordneter hat sich Konrad für eine Fortsetzung der Kfz-GVO 1400/2002 ausgesprochen. Sein Engagement trug maßgeblich dazu bei, dass sich das EU-Parlament die zentralen Forderungen des Kfz-Gewerbes bezüglich einer künftigen Kfz-GVO zu eigen machte. Das Votum des Parlaments fand jedoch bei der Kommission kein Gehör, die im Hinblick auf die GVO das Alleinentscheidungsrecht inne hat. Entsprechend vertraut ist Konrad mit den Themen der Branche.
Konrad wird künftig die Brancheninteressen des Kfz-Gewerbes in Berlin vertreten. Aufgrund seiner umfangreichen Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene wird Konrad auch in die europäische Arbeit des Verbandes einbezogen.
Konrad studierte Politik- und Rechtswissenschaften sowie Geschichte an der Universität in Bonn. Im Anschluss promovierte er zum Dr. phil. Bevor er in die Politik wechselte, war er in leitender Funktion in einem Familienunternehmen tätig.
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