Stellantis CI-Anzahlung oder tschüs

Von Jens Rehberg 3 min Lesedauer

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Eisenhart zieht der Hersteller gerade ein teures CI-Update durch. Dieser jüngste Übergriff auf die Portemonnaies der Vertragspartner könnte allerdings nach hinten losgehen.

Pro Standort und Fabrikat kommen auf Vollfunktionsbetriebe mit Stellantis-Verträgen möglicherweise durchschnittlich zwischen 180.000 und 250.000 Euro zu. (Bild:  Stellantis)
Pro Standort und Fabrikat kommen auf Vollfunktionsbetriebe mit Stellantis-Verträgen möglicherweise durchschnittlich zwischen 180.000 und 250.000 Euro zu.
(Bild: Stellantis)

Der Vorstandssprecher des Verbands Deutscher Opel-Händler (VDOH), Peter Hübner, beschrieb den aktuellen Stand in Sachen CI-Umstellung im Stellantis-Netz diplomatisch zurückhaltend: „Die CI-Vorgaben werden noch mal angepasst.“ Speziell die neue Außen-CI erfahre in der Händlerschaft durchaus Zustimmung, sagte Hübner am Rande einer VDOH-Tagung Mitte September in Frankfurt. Über einzelne Kostenpunkte, den Umfang der Innen-CI und andere Details werde nach wie vor verhandelt.

Seit Monaten murren die deutschen Stellantis-Vertragspartner, weil ihnen niemand sagt, welche Kosten konkret auf sie zukommen. Nach Angaben der Partner, die von ihren Architekten bereits einen Kostenvoranschlag bekommen haben, könnten es im Schnitt pro Standort und Fabrikat zwischen 180.000 und 250.000 Euro sein (Vertrieb & Service) – je nach den Gegebenheiten im jeweiligen Gebäude.